Aktuell

Bologna startet ein Auto-Teilen Programm “Corrente” mit dem Renault ZOE

Ab Herbst beginnt in Bologna der 100% Free-Flow-Car-Sharing-Service. Er wird "Corrente" heissen und in ganz Bologna aktiv sein. 

Der neue Service, der auf Initiative der Gemeinde Bologna entwickelt wurde, wird mit einer Flotte von 120 Renault ZOE betrieben, die bis Ende 2018 auf 240 Einheiten ansteigen wird.

 Für die Bolognesi, bringt "Corrente" den Zugang zu der begrenzten Verkehrszone des Stadtzentrums (mit Ausnahme von Fußgängerzonen) und  kostenlose Parkplätze in der Verkaufsmeile. Ausserdem dürfen die ZOE auf den reservierten Fahrspuren innerhalb des Stadtgebiets zirkulieren.

 Für die Kunden ist eine Website verfügbar und eine  App für Smartphones, auf derein verfügbarer ZOE gefunden werden kann. Die Reservierung kann kurz vor der Nutzung gemäss dem sogenannten "Pick-up-on-Demand" -System erfolgen. Die Fahrzeuge werden in öffentlichen Bereichen oder speziellen Parkplätzen stationiert sein. Das Laden der Batterien erfolgt durch den Dienstleister. 

Original-Bericht auf Italienisch

Renault ist Europas führender Elektromobil-Anbieter

Renault investiert über eine Milliarde Euro in die Entwicklung neuer Elektroauto-Modelle und die Vergrößerung seiner Stromer-Produktionskapazitäten in Frankreich. Die Fertigungslinie des Kleinwagen ZOE in Flins bei Paris wird ihre Kapazität verdoppeln und ein neues Modell der Baureihe herstellen. Der im Norden gelegene Standort Douai wird für die Produktion einer neuen, gemeinsam mit Nissan genutzten Elektroauto-Architektur umgerüstet.

Renault kündigte weiter an, dass seine Fabrik in Cleon in der Normandie ihre Produktionskapazität für Elektroautos verdreifachen und ab 2021 eine neue E-Motor-Generation fertigen wird. Am Standort Maubeuge im Norden Frankreichs wird in die Produktionsanlagen für den Hochdachkombi Kangoo inklusive dessen Elektroauto-Ausführung Kangoo Z.E. investiert.

Renault ist der erfolgreichste Anbieter von reinen Elektroautos in Europa. 2017 erzielten die Franzosen eigenen Angaben nach einen Markanteil von 23,8 Prozent. Die E-Auto-Verkäufe der Marke stiegen im Vergleich zum Jahr 2016 um 38 Prozent. Der ZOE war auch 2017 das meistgekaufte Elektroauto auf dem europäischen Markt, die Verkäufe lagen um 44 Prozent höher als im Jahr zuvor.

Bis 2022 wollen Renault, Nissan und Mitsubishi 12 neue Elektroautos auf den Markt bringen, der Grossteil davon mit gemeinsamen Technologien. Durch enge Kooperation sollen für jedes Mitglied der französisch-japanischen Auto-Allianz 20 bis 30 Prozent weniger Entwicklungskosten anfallen. Neben elektrischen Autos der Mittel- und SUV-Klasse werden sich dazu künftig auch Kompaktmodelle Komponenten wie die Batterie oder den E-Motor teilen.

Elektromobilität in Chinas Alltag

Unser Vorstandsmitglied Piero Tami hat im Mai 2018 China bereist und darauf geachtet, wie weit die Elektromobilität im fernöstlichen Land bereits Einzug gehalten hat.

Fazit: Elektroautos und Ladestationen sieht man wenige. Dagegen hat sich der Elektro-Scooter als Familienfahrzeug schon stark bemerkbar gemacht. Lesen Sie hier seinen Reisebericht mit vielen Bildern.

Aussetzen Batterie ZOE Upgrade

Renault Schweiz teilt mit, dass das Upgrade-Programm für Batterien wegen Lieferproblemen ausgesetzt werden muss. Nur die Upgrades für die "Swiss Edition" Fahrzeuge sind gesichert. Bei bereits bestellten Upgrades kann sich der Liefertermin bis zum letzten Quartal 2018 verlängern.Lesen Sie hier weiter

 

Präventivmassnahme für den ZOE

Renault hat gewisse ZOE-Halter per Brief aufgefordert, das Fahrzeug in die Vertrags-Werkstatt oder einen anderen offiziellen Renault-Betrieb zu bringen.

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Politische Aktivitäten im Bereich Elektromobilität

Im aktuellen Newsletter von Swiss eMobility wird über die politischen Aktivitäten dieser Organisation berichtet. Wesentliche Schwerpunkte sind:

  • SCHNELLLADUNG ENTLANG DER NATIONALSTRASSEN
  • ELEKTROAUTOSTEUER
  • TOTALREVISION DES CO2-GESETZES
  • LADEN AM ARBEITSPLATZ

Wir sind froh, dass Swiss eMobility sich um die Vertretung unserer politischen Anliegen kümmert, könnten doch Vereine wie der ZOE-Club diese Aufgabe nicht wahrnehmen. Umgekehrt können wir mit einer Mitgliedschaft bei dieser Organisation unsere Anliegen einbringen.

Genügen die Rohstoffe für die Elektromobilität der Zukunft?

Der zu erwartende Ausbau der weltweiten Elektromobilität wirft die Frage auf, ob die verfügbaren Rohstoffe insbesondere für die Batterien ausreichen. Zu denken ist insbesondere an den Bedarf für Lithium-Ionen-Batterien, die wohl bis 2050 die dominierenden Rohstoffe für Batterien sein werden. Eine Studie der Öko-Institut e.V. in Darmstadt im Auftrag der Agora-Verkehrswende führt zu folgenden Schlussfolgerungen:

Die Rohstoffe Lithium, Kobalt, Nickel, Grafit und Platin sind für ein schnelles weltweites Wachstum der Elektromobilität ausreichend vorhanden. Die weltweiten Vorkommen übersteigen den prognostizierten Bedarf jeweils deutlich. Dies ist selbst dann der Fall, wenn der Rohstoffbedarf gleichzeitig durch Nachfrage für andere Anwendungsbereiche weiter ansteigt. Temporäre Verknappungen oder Preissteigerungen für einzelne Rohstoffe – insbesondere für Lithium und Kobalt – sind nicht auszuschließen. Das ist vor allen Dingen darauf zurückzuführen, dass nicht garantiert werden kann, dass alle neu zu erschließenden Förderstätten rechtzeitig fertig gestellt werden oder dass der Export aus den Förderländern zu jeder Zeit in ausreichenden Mengen garantiert werden kann.

Marktübersicht Elektromobile

Die e'mobile (Fachgesellschaft von Electrosuisse) publiziert auf ihrer Webseite eine Marktübersicht über alle Personenwagen mit Elektroantrieb, inkl. Hybrid-/, Gasfahrzeugen und Brenstoffzellenantrieb. Die respektable Liste umfasst zur Zeit 67 Fahrzeuge. Da nur die Schweiz berücksichtigt ist, fehlen insbesondere die chinesischen Fahrzeuge, die hierzulande noch nicht auf dem Markt sind, aber eine grosse Zukunft haben. Auf der Liste findet man 13 Marken mit reinen Elektroautos, teilweise in unterschiedlichen Typen. Nicht gezählt sind dabei elektrische Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge sowie der spezielle eRod von Kyburz.

Interessant ist, dass sich die Preise der Fahrzeuge einander annähern. Neben den "Billig"-Fahrzeugen C-ZERO und i MiEV mit unter CHF 25'000 bewegen sich die Mehrheit der Mittelklasse-Fahrzeuge in der Spanne zwischen CHF 30'000 und 40'000. Auffällig insbesondere die inzwischen tieferen Preise beim BMW i3.

Die Grenzen sprengen nach wie vor die Tesla-Modelle S und X, die in den meisten Leistungsdaten dominieren, was auch den grossen Preissprung gegenüber den "normalen" Elektroautos erklärt. Die Reichweitenangaben der Hersteller basieren auf internationalen Tests unter Laborbedingungen. Auf der Strasse muss mit deutlich weniger Reichweite gerechnet werden.

Interessant sind die Extreme bei den reinen Elektrofahrzeugen:

Fahrzeug mit grösster Reichweite Tesla S/X          632 km
Fahrzeug mit der grössten Power Tesla S

386 kW

Fahrzeug mi der höchsten Geschwindigkeit Tesla S/X

250 km/h

Fahrzeug mit dem höchsten Preis Tesla X

111'400 CHF

Fahrzeug mit wenig CO2 Emission Citroen C-ZERO/Mitsubishi i MiEV

10 g/km

Fahrzeug mit dem günstigsten Preis

(4 Plätzer)

Mitsubishi i MiEV

CHF 21'000

Batterie-Update - Offizielle Renault-Information

Der Renault ZOE ist das meistverkaufte Elektroauto in Europa und rangiert auf dem Schweizer Markt an dritter Stelle. Die Einführung der neuen Z.E. 40 Batterien ermöglicht beinahe die Verdopplung der Reichweite des Fahrzeugs durch die Erreichung von bis zu 400 km nach dem NEFZ-Homologationszyklus.

Renault hat sich dazu entschieden, dass auch die Besitzer von ZOE-Modellen mit der kleineren Batterie von 22kWh Zugang zu dieser Reichweitensteigerung durch ein Batterie-Upgrade bekommen sollen. Dabei gilt:

  • Der derzeitige Upgrade-Prozess ist nur für Kunden möglich, welche sich weiterhin für die Mietvariante der Batterie entscheiden.
  • Für den Kunden fällt dabei ein Anzahlungsbetrag von 3'900 CHF an, sobald der Upgrade-Vorgang durchgeführt wurde.
  • Der Batteriewechsel kann nur bei einem Z.E. Experten durchgeführt werden. Dieser Vorgang dauert rund 6 Arbeitsstunden.
  • Zwei Formulare müssen vom Kunden ausgefüllt werden:
    • Das Bestellformular für die neue Z.E. 40 Batterie.
    • Der neue Upgrade-Vertrag für die Batterie-Miete.
  • Der Batteriewechsel ist nur möglich, wenn die ausgewechselte 22-kW-Batterie keine technischen oder mechanischen Schäden aufweist.
  • Das Fahrzeug darf keine vom Hersteller nicht autorisierten Umbauten erfahren haben.
  • Die Upgrades können ab sofort durchgeführt werden, es empfiehlt sich, frühzeitig mit dem Z.E. Experten Kontakt aufzunehmen.
  • Der Wert der Batterie steigt nach dem Upgrade, unabhängig vom Fahrzeugalter. Es ist daher notwendig, dass der Kunde seine Versicherungsgesellschaft darüber informiert.

Hier ist das Bestellformular zum herunterladen:

ZOE Batterie Bestellformular (DE).pdf
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Das Bender-Update - Lösung für ein Ladeproblem mit der KEBA Wallbox P-30

Nach hartnäckigen Recherchen und vielen Diskussionen mit dem Hersteller konnte Bruno Landolt sein Ladeproblem mit der KEBA-Wallbox P 30 lösen.

Beachte seinen Report auf der Seite "Ihre Beiträge". Die Wallbox kann nun beim Hersteller gratis repariert bzw. updatet werden. Ein Blumenstrauss der ZOE-Besitzer ist Bruno gewiss.

Reichweiteneinfluss von  Nebenaggregaten

Die Reichweite von Elektromobilen hängt von sehr vielen Faktoren ab. Die wichtigsten sind die Fahrweise, die Nutzung von Nebenaggregaten und die Zuladung. Wie Fahrweise und Gewicht die Reichweite beeinflussen, weiss der geübte Fahrer bald, ebenso die Wirkung von Wind, Regen, Steigung und hohe Geschwindigkeit (Luftwiderstand wächst mit der Geschwindigkeit im Quadrat).

Doch wievel Strom verbrauchen eigentlich die Nebenaggregate? Eine Studie der "Schaufenster Elektromobilität", gefördert durch die Deutsche Regierung und zahlreiche Konsortialpartner bringt nun Klarheit. Angenommen wurde ein Fahrzeug mit einer 30 kWh Batterie und einer Reichweite von 200 km bzw. einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 km. Selbstverständlich hängt in der Praxis viel davon ab, wie lang die Nebenaggregate in Betrieb sind.

Nebenaggregat Leistungsbedarf in kWh Reduzierte Reichweite in km       in /%
Heizung 4.5

46 km         /23%

Klimaanlage 1.5

18 km         /9%

Sitzheizung 0.3

4 km           /2%

Heckscheibenheizung 0.3

4 km           /2%

Innenraum Lüftung 0.4

5 km           /3%

Scheibenwischer 0.15

2 km           /1%

Scheinwerfer 0.15

2 km           /1%

Navigationssystem, Radio, Aussenspiegel,

Nebelscheinwerfer, Fensterheber

jedes 0.1

1 km          /0.5%

Nebelschlussleuchte 0.04

0.5 km        /0.3%

Die Auswertung zeigt, dass Heiz- und Kühlaggregate die wesentlichen Zusatzverbraucher sind, die zudem in der Regel während der ganzen Fahrt in Betrieb sind. Im Winter kommt dazu, dass die Batterien an der Kälte weniger vollgeladen werden können und während der kalten Fahrt weniger leisten.

Eine Zusammenfassung der Studie ist hier zu finden.

"Die Ernüchterung folgt im Alltag"

Das Fachmagazin "Auto-Bild" hat die Reichweite von acht Elektroautos im Winter-Alltag getestet. Für Elektrofahrer nicht überraschend: Die Reichweite sinkt im Winter sehr deutlich. Nur schon die Heizung verbraucht ein bis zwei kWh pro 100 Kilometer, zudem sinkt die Leistungsfähigkeit der Akkus. Alle acht Elektroautos haben im Winter die gleiche Strecke abgefahren. Dabei gab es folgende Ergebnisse:

Fahrzeug                        NEFZ-Test Winterfahrt inkl. Autobahn In Prozent der Herstellerangabe
Opel Ampera 520 Km

273 Km

52%

Renault ZOE 400 Km

244 Km

61%

VW e-Golf 300 Km

208 Km

69%

Hyundai Ioniq Electric  280 Km 

192 Km

69%

Kia Soul EV 250 Km

167 Km

67%

Nissan e-NV200 Evalia 170 Km

101 Km

59%

Smart Fortwo electric drive 160 Km 

84 Km

52%

VW e-UP 160 Km

79 Km

49% 

Wenn man danach gefragt wird, ist es wohl erlaubt, ungefähre Angaben zu machen, dass die Autos im Sommer um die 70-80% des Testzyklus erreichen, im Winter noch 60-70%. Die Winterreichweite ist gegenüber dem Sommer etwa 15-30% "kürzer".

Reale Reichweite und die wichtigsten Faktoren dazu

Ein interessanter Überblick über die verschiedenen Faktoren der Reichweite bietet eine deutsche Abhandlung

Lesenswert ein Beitrag der Firma Muvon

Aus den Erfahrungen vieler E-mobil-Fahrer darf man schlussfolgern, dass der grösste Reichweitenbremser die Aussentemperatur ist. So ist es beim ZOE, der im Sommer in der Garage über 300 km Reichweite anzeigt, völlig normal, dass in der gleichen Garage bei Null Grad gerade noch 200 Km angezeigt werden. Und wenn dann zusätzlich im Winter die Zusatzaggregate, insbesondere die Heizung voll angestellt werden, muss man wohl die Routenplanung etwas vorsichtiger machen.

Elektromobilität und Reichweitenangst

Marc Melliger hat im Rahmen seiner Masterarbeit an der ETH Zürich im Bereich Umweltnaturwissenschaften  das Thema Elektromobilität und Reichweitenangst behandelt. Dabei wurde eine Meinungsumfrage durchgeführt, die auch Mitglieder des ZOE-Clubs ausgefüllt haben. Soeben hat uns der Verfasser eine erste Zusammenfassung seiner Resultate zugesandt, die man hier nachlesen kann.. 

Elektromobilität in Gemeinden

Energie Schweiz hat einen praktischen Ratgeber für "Elektromobilität in Gemeinden" herausgegeben. Er kann hier kostenlos heruntergeladen werden.


Kassensturzbericht zu Elektroautos

Der Kassensturz hat untersucht, welche Reichweite Elektroautos unter realistischen Bedingungen erreichen, ob die Ladeinfrastruktur ausreichend ist und welches die CO2-Bilanz von Elektroautos gegenüber Verbrennern ist. 

Dabei wurde festgestellt, dass betreffend Reichweite gegenüber den Herstellerangaben eine grosse Kluft besteht. Die Elektroautos erreichen zwischen 55% und 60% der in den Prospekten aufgeführten Reichweiten. Allerdings wird da zwischen NEFZ-Test und Realität verglichenn, was ziemlich sinnlos ist. Der NEFZ-Test ist ein Labortest unter restriktiven Bedingungen, damit die Elektroautos miteinander verglichen werden können. Die Autofirmen weisen in ihren Prospekten auf diese Tatsachen hin, allerdings oftmals im Kleingedruckten, was nicht besonders kundenfreundlich ist. Es scheint aber so zu sein, dass im Kundengespräch auf diese Tatsache hingewiesen wird, denn keine Garage kann es sich leisten, ein Fahrzeug mit nie zu erreichenden theoretischen Reichweiten zu verkaufen. Der Kassensturzbeitrag hat nicht darauf hingewiesen, dass bei ihrem Test für die Strommessung ungeeignete Kabel (zu dünn -> hoher elektrischer Widerstand -> viel Wärmeverlust)  verwendet wurden und sie deshalb eine um einige Prozentpunkte zu tiefe maximale Reichweiten berechnet haben.

Im CO2-Test schneiden die Elektroautos generell gut ab, insbesondere wenn der Strom umweltfreundlich produziert wird. Da kann ein ZOE locker mit halbem CO-2 Ausstoss punkten gegenüber einem Suzuki Swift. 

500 Elektroautos für ZITY-Carsharing in Madrid

 

In Madrid geht in diesem Monat (Dezember 2017) eine neue Elektroauto-Carsharing-Flotte mit 500 Fahrzeugen an den Start. Die Batterie-Autos vom Typ Renault ZOE werden von dem Mobilitätsdienst ZITY bereitgestellt, den Renault gemeinsam mit dem spanischen Unternehmen Ferrovial betreibt. Das neue „grüne“ Carsharing-Angebot wird in großen Teilen der spanischen Hauptstadt zur Verfügung stehen. Für die bedarfsgerechte Verfügbarkeit der zur Kurzzeitmiete angebotenen E-Autos soll eine intelligente Software sorgen, an- und abgemietet wird via Smartphone-App. Madrid hat laut Renault die höchste Rate an täglichen Carsharing-Fahrten, mit der neuen Stromer-Flotte wird die Metropole nun auch zu einer der führenden Elektroauto-Carsharing-Regionen. Die Fahrzeuge von ZITY dürfen in Madrid kostenlos parken und das Stadtgebiet auch dann befahren, wenn Verbrenner wegen hoher Luftverschmutzungswerten Einfahrrestriktionen unterliegen.Eine Besonderheit des Madrider Carsharing-Angebots ist den Betreibern zufolge eine dank Bluetooth-Technologie deutlich zuverlässigere und schnellere Verbindung zwischen Smartphone und Fahrzeug. Den Nutzern steht dabei exklusiv die Top-Version des Renault ZOE mit 400 Kilometern Norm- und um die 300 Kilometern Alltags-Reichweite zur Verfügung.

Ziele für die Elektroumrüstung

Immer mehr Länder legen sich auf ein Jahr fest,ab dem Autos mit Verbrennungsmotor nicht mehr verkauft werden dürfen. Andere wiederum legen eine Quote für Elektroautos fest. 

  • Deutschland: Grüne fordern Verkaufsverbot ab 2030
  • Grossbritannien: plant Verkaufsverbot ab 2040
  • Frankreich: plant Verkaufsverbot ab 2040
  • China: plant Quote für Elektroautos von 8% ab 2018
  • Norwegen: Verkaufsverbot ab 2015

Kosten für eine volle Stromladung

basierend auf EKZ Mixstrom Privat 2017, Niedertarif 12,43 Rp/kWh

  • Elektrobikes: 0.1-2 kWh à 0.25 CHF
  • Elektro-Scooters: 1-3 kWh à 0.37 CHF
  • Elektro-Motorräder: 1-5 kWh à 0.62 CHF
  • Plug-in Hybrid: 1-10 kWh à 1.24 CHF
  • Elektroautos: 5-25 kWh à 3.10 CHF

Mythbuster Elektroauto

Zu den Elektroautos gibt es immer noch zahlreiche Vorurteile wie: Zu teuer, zu geringe Reichweite, zu wenig Ladestationen etc.

Eine empfehlenswerte Broschüre räumt mit diesen "Mythen" auf, erklärt insbesondere, weshalb sich die Situation immer schneller ändern wird und dass heute ein Elektroauto in vielen Situationen ein absolut gleichwertiges Fahrzeug sein kann.

Mythbuster Elektroauto.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB

Ein Film über die Entwicklung von Elektroautos

http://www.youtube.com/watch?v=5KP8XEb4U7s&feature=player_detailpage