Aktuell


Wohin mit den alten Batterien?

Unter den vielen Argumenten der E-Mobilitäts-Gegner ist es ein häufiges: Die ausgedienten Batterien der E-Autos belasten die Umwelt, sind ein Raubbau an wertvollen Rohstoffen und eine unakzeptable Umweltverschmutzung. Das wäre wohl richtig, wenn man ausgediente Batterien einfach auf den Müll werfen oder zu Schlacke schreddern würde. Dies ist natürlich nicht der Fall und wäre verantwortungslos. Die Automobilhersteller haben sich des Problems längst angenommen und präsentieren verschiedene Lösungen. Die naheliegendste wird unter anderem auch von Renault umgesetzt: Wenn Autobatterien mit nur noch 70% Kapazität  ersetzt werden, erhalten sie ein zweites Leben. Die vorhandene Leistung genügt noch lange für stationäre Anlagen zur Stromspeicherung. So können Grossspeicher insbesondere den Stromlieferanten helfen, Engpässe zu überbrücken, Netzausfälle zu kompensieren oder zusätzliche Leistung ins Netz zu bringen, wenn Bedarf besteht. Die zweite Option ist das Rezykling. Verschiedene Firman haben bereits Lösungen umgesetzt und führen das Batteriematerial einer Wiederaufbereitung zu. Dabei geht es heute darum, möglichst alle Grundstoffe wie Kobalt, Lithium, Graphit, Kupfer und Aluminium zu trennen und zur Neuproduktion zu verwenden. Ziel ist es, diese Stoffe zu weit über 90% wieder in den Materialkreislauf einzubringen.

Die EMPA überprüft all diese Optionen im Auftrag verschiedener Organisationen und berichtet regelmässig. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung des jetzigen Standes.

Fazit der EMPA: Die gute Nachricht lautet jedenfalls: Elektroautos sind kein Recyclingproblem. Für sämtliche Schritte des Verwertungsprozesses zeichnen sich technische Lösungen ab. Und eine Reihe von Spezialisten arbeitet bereits daran, diese Lösungen in die Praxis umzusetzen.


Die reichsten 10 Prozent der Haushalte kaufen 70 Prozent der Elektroautos

Der Datendienstleister Acxiom hat anhand von regionalen Zulassungszahlen und eigenen Erhebungen untersucht, wie der typische Besitzer eines Elektroautos in Deutschland aussieht.Der größte Teil der Besitzer eines Elektroautos lebt der Studie nach in einem Einfamilienhaus. Die Autoren merken an: „Große Wohnflächen, große Gärten und oft eine eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zeichnen diese Einfamilienhäuser aus. Die Bewohner haben Interesse an politischen und wirtschaftlichen Themen, verreisen gerne und zeichnen sich durch eine überdurchschnittliche Akzeptanz zur Digitalisierung ihres Haushaltes vom Onlinebanking bis zur Hausautomation aus. Zudem stehen sie ökologischen Themen in allen Lebenslagen sehr aufgeschlossen gegenüber.“

Die ökologische Gesinnung ist laut dem Marktforscher nicht die entscheidende Komponente bei der Kaufentscheidung. Den identifizierten Käuferstrukturen sei insbesondere das Prestige, das mit Stromern einhergeht, genauso wichtig. Elektroautos würden von vielen als exklusives Statussymbol gesehen und als Zweitwagen „neben durstige PS-Boliden aus dem oberen SUV-Segment“ gestellt. Die ermittelten Strukturen belegten, dass mit den kaufkräftigsten 10 Prozent der Haushalte in Deutschland je nach Fahrzeugmodell schon bis zu 70 Prozent der Elektroauto-Kunden abgedeckt sind.

(aus: ecomento.de vom 8.8.2019)


Der ZOE in Deutschland meistgekauftes Elektroauto

Wie schon 2018 ist der ZOE in Deutschland meistverkauftes Elektromobil mit 5'551 Zulassungen und einem Marktanteil von 17.9% bei den E-Autos. Die Palette der E-Autos bei Renault umfasst neben dem ZOE die Modelle Twizy, Kangoo Z.E. und Master Z.E.


Renault verdoppelt Verkauf von Elektrofahrzeugen im ersten Halbjahr 2019

Mit 774 ZOE, 110 Kangoo Z.E. und 10 Master Z.E. meldet Renault in der Schweiz für das erste Halbjahr 2019 einen neuen Verkaufsrekord bei den Elektrofahrzeugen. Kumuliert sind das mehr als doppelt so viele wie im ersten Semester des Vorjahres. Und es dürfte so weitergehen. Ab September öffnet Renault die Bestellbücher für den Neuen ZOE mit einem deutlichen Plus an Leistung, Komfort, Ausstattung und Reichweite. Hinzu kommen der beschleunigte Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladestationen, wie auch zusätzliche Prämien und Förderprogramme, wie sie im Juni 2019 beispielsweise im Tessin eingeführt wurden.

Neuer Renault ZOE

Mit dem neuen Renault ZOE steht zudem bereits die nächste Generation des europäischen Bestsellers vor der Tür. Dank der gesteigerten Leistung von 100 kW / 135 PS, der erhöhten Reichweite bis 390 km und der Möglichkeit der Schnellladung bis 50 kW via Gleichstrom-Anschlussbuchse (DC), ist der neue ZOE attraktiver denn je. Hinzu kommen innovative Technologien und die Vernetzung mit Renault EASY CONNECT. Fahrassistenzsysteme, ein 10-Zoll-Display, das Multimediasystem EASY LINK von Renault und ein neuer City-Fahrmodus sorgen zudem für ein noch einfacheres und angenehmeres Fahrerlebnis. Der neue ZOE kann in der Schweiz ab September 2019 bestellt werden

(Renault Pressemeldung)


Förderung der Elektromobilität im Tessin:

Der Renault ZOE profitiert von der kantonalen Kaufprämie für Elektrofahrzeuge.

Als Pionier im Bereich 100 % elektrischer Fahrzeuge in Europa und der Schweiz nimmt Renault gemeinsam mit seinem Tessiner Vertriebsnetz ab dem 25. Juni 2019 am Verkaufsförderprogramm für Elektrofahrzeuge des Kantons Tessin teil: Im Rahmen des Programms erhält jeder Privatkäufer eines 100 % elektrischen Fahrzeugs eine Kaufprämie von CHF 2‘000.– vom Kanton sowie eine Herstellerprämie in gleicher Höhe. Mit anderen Worten, frischgebackene Besitzer eines Renault ZOE profitieren von Zuschüssen in Höhe von CHF 4‘000.–, kumulierbar mit anderen Prämien, die Renault seinen ZOE-Kunden anbietet. Insgesamt können ZOE-Kunden zwischen CHF 6’565 bis zu CHF 7‘915.– sparen (CHF 4’565-5'915.- von Renault, je nach Ausstattungsvariante und CHF 2‘000.– vom Kanton Tessin). Zudem erhalten sie die Ladestation Wallbox Renault im Wert von CHF 750.– ohne zusätzliche Kosten und eine weitere Förderprämie des Kanton Tessin für die Installation der Ladestation im Wert von CHF 500.-

(Medienmitteilung Renault)


Der neue Renault ZOE: mehr Reichweite, neue Technik, markanteres Design und neuer Innenraum

Überraschend früh hat Renault bereits den neuen ZOE der dritten Generation vorgestellt, den man erst im Herbst erwartet hatte. Und erfreulicherweise werden fast alle Wünsche der bisherigen ZOE-Freunde erfüllt: Mehr Reichweite, moderne Elektronik auf grossem Bildschirm, Gleichstromladen in eine grössere Batterie und vieles mehr. Nicht geändert wird das Äussere: Bis auf die Lichter vorne und hinten bemerkt man kaum etwas von neuem Design. Das bedeutet auch, dass Innen- wie Aussenmasse unverändert geblieben sind. Selbstverständlich sind weder Bestelldatum, Liefertermin noch Preis bekannt, aber man darf sich immerhin schon einmal freuen. Und im ZOE-Club werden also demnächst drei Generationen von ZOE mit unterschiedlichen Eigenschaften zu sehen sein.

Die Vorstellung des neuen ZOE kann man in einem ausführlichen Beitrag in den Elektroauto-News finden. Und hier die offiziellen Pressinformationen von Renault.


Warnsystem an Elektroautos ab 1.6.2019 obligatorisch

Bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten ist das Geräusch der rollenden Autoreifen und der Luft unbedeutend, ein eFahrzeug kann also wegen der Geräuschlosigkeit seines Antriebsystems von Fussgängern oder Radfahrern überhört werden, wenn es von hinten angefahren kommt. Kritischer ist die Situation bei blinden oder sehbehinderten Fussgängern, die unabhängig von der Anfahrtsrichtung, ein eFahrzeug überhören würden.

Mit der jüngsten Überarbeitung des Europäischen Reglements EU 540/2014 wurde im Artikel 8 das akustische-Warnsystem für eFahrzeuge  obligatorisch. Ab 1. Juli 2019 müssen alle neuen eFahrzeug- und Hybrid-Typologien mit einer solchen Vorrichtung ausgerüstet sein und ab 1. Juli 2021 erstreckt sich die Pflicht auf alle verkauften Elektroautos und Hybride. Es ist zu bemerken, dass einige Hersteller schon lange vor Einführung des Gesetzes begonnen haben, die eigenen Fahrzeuge mit AVAS auszustatten.

Im Vergleich zur Lösung des Pilotprojekts vor 20 Jahren schreibt Anhang VIII vor, dass das AVAS-Warnsystem ein Dauerschallzeichen erzeugen muss, das sich mindestens in einem Geschwindigkeitsbereich zwischen Fahrtbeginn und einer Geschwindigkeit von etwa 20 km/h automatisch einstellt. Weiter schreibt es vor, dass im Fahrzeug ein Schalter zu seiner Deaktivierung angebracht werden muss.

Auf jedem Fall muss AVAS automatisch bei jedem Neustart einsetzen.

Der ZOE ist seit Produktionsbeginn mit einem solchen Warnsystem ausgerüstet.

(aus 12. eMobility Newsletter, 6. Mai 2019)


Elektroautos haben schon heute einen deutlichen Klimavorteil

Die Denkfabrik "Agora Verkehrswende" hat eine Analyse der Klimabilanz von Elektroautos in Auftrag gegeben. Das Fazit: Stromer haben schon heute einen deutlichen Klimavorteil, der mit Fortschritten bei der Energiewende im Stromsektor und bei der Batteriefertigung weiter wächst.

Die Studie mit dem Titel “Klimabilanz von Elektroautos. Einflussfaktoren und Verbesserungspotenzial” wurde vom Heidelberger Ifeu-Institut für Energie und Umweltforschung erstellt. Sie bilanziert die Klimaeffekte von elektrischen Pkw über deren gesamten Lebensweg und vergleicht sie mit den Treibhausgasemissionen von Benzinern und Dieseln. Die Grundlage bilden die Auswertung von 23 bereits vorhandenen Untersuchungen sowie eigene Modellierungen.

“Batterieelektrische Pkw sind in der Regel schon heute weniger klimaschädlich als vergleichbare Fahrzeuge mit Diesel- oder Ottomotor. Der Vorteil ist allerdings unterschiedlich gross”, so die Studienersteller. “Elektrische Stadtautos haben im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen mit Ottomotor einen deutlich grösseren Klimavorteil als elektrische Langstreckenfahrzeuge im Vergleich zu entsprechenden Diesel-Pkw.”

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

Kommentar dazu: Vermutlich wird bei den meisten Studien ein Element nicht berücksichtigt: Gemäss Renault und anderen herstellern werden die "ausgebrannten" Batterien mit nur noch max. 70% Kapazität als Stromspeicher in stationären Anlagen verwendet. Diese Weiterverwendung müsste bei der Bilanzierung des Herstellungsprozesses mitberücksichtigt werden. Das hiesse, dass nur ein Teil des Stromes, der für die Herstellung der Batterien benötigt wird, dem Elektrofahrzeug angelastet werden könnte, sondern bei der stationären Batterie zu verbuchen wäre. Das würde die Bilanz zu Gunsten des Elektrofahrzeuges weiter verbessern

Und dann gibt es noch Meldungen, die zu einer bedeutsamen Verbesserung zu Gunsten des Elektromobils sprechen: Forschungen zur Optimierung der Batterien könnten schon in wenigen Jahren serienreif weren. Die Schweizer Innolith AG verspricht neue Akkus mit branchenführender Energiedichte. Das Unternehmen arbeite an der Entwicklung der “weltweit ersten wiederaufladbaren Batterie mit 1000 Wh/kg”. Der Energiespeicher soll Elektroauto-Reichweiten von über 1000 Kilometer mit einer Ladung erlauben.

Lesen Sie hier die Mitteilung aus "ecomento.ce"


Übersetzte Tarife an den Ladesäulen?

Der Kassensturz hat am 26.2.2019 über die unterschiedlichen Tarife an den Ladesäulen für Elektromobile berichtet. Wie bei den Auslandstarifen beim Telefonieren gibt es offenbar unverständlich hohe "Roaming-Gebühren". Diese entstehen, wenn man mit einer "fremden" RFID-Karte bei einem anderen Anbieter andockt. Da kann dann das Laden von 8 kWh Strom mehr kosten als das Äquivalent in Benzin/Diesel für einen Verbrenner (siehe Beispiel im Film)

Der Film greift ein brennendes Thema auf. Das Dilemma besteht u.a. wohl darin, dass die Ladesäulen-Infrastruktur teuer und eine schnelle Amortisation nicht denkbar ist. Wenn solche Säulen im Tag 1 - 2 Mal angefahren werden oder manchmal noch weniger, resultieren Tagesumsätze von vielleicht rund Fr. 20.--, was eine Amortisation in vernünftiger Frist schlechterdings verunmöglicht. Kommt dazu, dass gewisse Anbieter wie Gemeinden oder EW's den Strom aus speziellen Gründen gratis anbieten und die E-Fahrer kostendeckende Tarife dann zu hoch finden.

Wichtig scheint uns vom ZOE-Club, dass

  1. Die Preise sollten an der Ladesäule und in den entsprechenden Apps klar und verständlich bekanntgegeben werden.
  2. Auf «Roaming-Zuschläge» sollte nach Möglichkeit verzichtet werden.
  3. Es sollte möglichst auf einheitliche Praxis in der Schweiz hingearbeitet werden.
  4. Bund und Kantone sollten mit Empfehlungen an die Betreiber der Ladesäulen an Autobahn-Raststätten und -plätzen auf eine einheitliche und transparente Praxis hinarbeiten, notfalls auch mit Auflagen in den entsprechenden Betreiber-Verträgen.

 Wir bitten Sie, uns über Ihre Erfahrungen zu berichten. Idealerweise benützen Sie dazu unser Forum auf der Webseite, um gleich alle ZOE-Fahrer zu erreichen.


Update für das Navigationssystem

Renault hat die ZOE-Kunden angeschrieben, um sie auf ein Update für das Navigationssystem aufmerksam zu machen. Es wird empfohlen, das Update spätestens bis zum 6. April aufzuladen, weil dann gewisse Systeme nicht mehr richtig funktionieren wegen eines sog. WNRO Softwareupdate. So könnte passieren, dass

  • Das Navigationssystem Signale nicht mehr korrekt handhaben kann
  • Die Uhrzeit wird nicht mehr bzw. nicht korrekt angezeigt
  • Ankunftszeiten werden in der Navigationsroute unrealistisch berechnet
  • Navigationsberechnung nicht mehr möglich
  • Fehlfunktion der TomTom Live Service Dienste
  • Beeinträchtigung der Z.E. Service Dienste im R-LINK & R-LINK Evolution

Renault fordert die Kunden deshalb auf, das Multimediasystem R-LINK & R-LINK Evolution (R-LINK 2.0 Systeme sind nicht betroffen) oder TomTom Carminat (TomTom Carminat 2.0 Live Systeme sind nicht betroffen) kostenlos auf den neuesten Stand zu bringen.

Die eigenständige Update Möglichkeit ist abhängig vom Fahrzeugproduktionsdatum. Prüfen Sie schon jetzt auf www.easyconnect.renault.ch die Verfügbarkeit. Dort kann man auf einfache Weise die neue Software herunterladen, z.B. auf einen USB-Stick und im Fahrzeug einstecken, wo dann aufgeladen wird (Dauert etwa 10 Minuten).


 

Endlich: Werbung für den ZOE

Renault macht eine Schritt zur besseren Vermarktung des ZOE. Seit kurzem kann man in Zürich gleich an mindestens zwei Standorten grossformatige Werbeplakate für den ZOE vorfinden. Das kann vieles bedeuten wie z.B. 

 

 

 

  • Renault forciert das Geschäft mit den Elektromobilen
  • Renault ist zur Zeit in der Lage, Bestellungen schnell zu liefern.
  • Der nächste ZOE wird bald (z.B. am Genfer Autosalon) vorgestellt und die Lager müssen bis dann leer sein
  • Die Nachfrage ist noch nicht genügend gross für die inzwischen aufgebauten Produktionskapazitäten
  • Renault muss bald mit dem neusten ZOE kommen, die Konkurrenz hat aufgeholt und teilweise überholt (Reichweite, Schnellladen, Bordelektronik, Apps etc.)

Renault ZOE war 2018 das meistgekaufte Elektroauto der Schweiz 

Der ZOE verkaufte sich im Jahre 2018 in der Schweiz 908-mal und übertraf damit auch den ehemals führenden Tesla. der  ZOE erreichte damit einen Marktanteil von 17,8%. Bei den E-Nutzfahrzeugen zeigt sich ein ähnliches Bild: Mit 112 neu immatrikulierten Kangoo Z.E. und einem Marktanteil von 39,7% führt Renault auch dieses Segment deutlich an. Der Start ins neue Jahr 2019 zeigt ein ebenso positives Bild: Im Januar 2019 verkaufte Renault in der Schweiz 122 neue ZOE, mehr als doppelt so viel wie die nächsten Mitbewerber unter den 100% elektrisch angetriebenen Personenwagen. Dass dies erst der Anfang ist unterstreicht Renault – unter anderem – mit einem Förderprogramm, das ab Mitte März 2019 kostenlose 24h-Testfahrten mit dem ZOE ermöglicht – in der ganzen Schweiz! Die Elektromobilität nimmt mehr und mehr Fahrt auf.  Als Pionier der modernen Elektromobilität setzte Renault vor rund zehn Jahren konsequent auf den 100-prozentigen Elektroantrieb – mit dem Erfolgsmodell ZOE, dem trendigen Twizy, dem kompakten Lieferfahrzeug Kangoo Z.E. und seit einigen Monaten mit dem leichten Nutzfahrzeug Master Z.E. Der Erfolg gibt Renault Recht. 

(aus einer Renault-Kommunikation vom 19.2.2019)


Ein zweites Leben für Renaults ausgediente Lithium-Ionen-Batterien

Ende September 2018 hat Renault zusammen mit der Firma "The Mobility House" den Bau eines „Advanced Battery Storage“ angekündigt, mit dem Ziel, es bis 2020 zum grössten stationären Energiespeichersystem in Europa zu machen. Zum Einsatz kommen dort ausrangierte Elektroauto-Batterien, welche nach dem Einsatz im E-Fahrzeug ein zweites Leben eingehaucht bekommen.

Die Energiespeichersysteme liefern ihre Reserven zu einem bestimmten Zeitpunkt an einen Punkt des Ungleichgewichts im Netz, um die Auswirkungen zu reduzieren. Durch den Beitrag zur Aufrechterhaltung des Netzgleichgewichts wird das stationäre Speichersystem die wirtschaftliche Attraktivität von kohlenstoffarmen Energien erhöhen. Die Speichercontainer seien daher vor allem für Bus-, Netz- oder Schnellladebetreiber interessant.

Nach Aussage von "The Mobility House" finden „Dutzende Lithium-Ionen-Batterien von Elektroautos mit einer Gesamtleistung von ein bis zwei Megawatt“ so ein neues Leben in den Speichercontainern. In diesen kommen sowohl neue als auch gebrauchte Exemplare zum Einsatz. . Insgesamt möchte Renault rund 2.000 Elektroauto-Akkus so ein zweites Leben bescheren. Das Batterie-Energiespeichersystem wird zur Stabilisierung des Stromnetzes und zur Nutzung der erneuerbaren Stromerzeugung eingesetzt.

Ausserdem sei es möglich, das System mit einer Solar- oder Windkraftanlage sowie Ladestationen zu kombinieren. Um entsprechende Überkapazität zu speichern und dann zu nutzen, wenn Bedarf besteht.

Hier der ganze Artikel


Immer wieder Fragen zum Z.E. Pass

Die Zoe-Besitzer erhalten mit dem Autokauf auch einen Z.E. Pass, Diese RFID-Karte wird ergänzt durch eine Handy-App, die das Laden an sehr vielen öffentlichen Ladestationen ermöglicht.

Zu diesem Z.E. Pass werden immer wieder verschiedenste Fragen gestellt. Wir haben deshalb auf unserer Seite "ZOE-Info" die Antworten dazu gegeben.


Interessantes Angebot für ZOE-Club-Mitglieder

Seit 2008 besteht ein Renault Club Schweiz, der markenübergreifend die Interessen aller Renault-Fahrer/innen vertritt. Präsident ist Christoff Schiegg.

Der Renault Club Schweiz betreut rund 100 eigene Mitglieder, stellt aber den weiteren Renault Clubs ein «Dach» zur Verfügung, indem er in einer zweimal jährlich erscheinenden Zeitschrift «Rhombus-Suisse» über die Aktivitäten der weiteren Renault-Clubs berichtet. Auch der ZOE-Club kann sich dort präsentieren.

Die Mitglieder des Renault Club Schweiz dürfen von zahlreichen Vergünstigungen profitieren, die sie von verschiedenen Firmen erhalten.

Wir freuen uns, dass der Renault Club Schweiz diese Vergünstigungen nun auch unseren Mitgliedern zugänglich macht. Unsere Mitglieder werden vom Renault Club Schweiz eine Mitgliederkarte als persönlichen Ausweis erhalten. Damit verbunden ist das Rhombus-Suisse Magazin sowie der Zugriff auf die Homepage des Renault Club Schweiz mit Login zu den Rabatt-Angeboten

 


Swiss eMobility verlangt Klarheit über die verschiedenen Antriebe

Swiss eMobility teilt mit: Während der vergangenen Feiertage stand die Elektromobilität vermehrt in den Schlagzeilen. Eine Studie des BAFU (Bundesamt für Umwelt) rückt die Ökobilanzierung des elektrischen Antriebs in ein schlechtes Licht. Wir finden: zu Unrecht, die Studie widerspricht anderen Ökobilanzen in Resultat und Erhebungsmethodik grundlegend. Wir fordern bundesseitig Klarheit über die Umweltauswirkungen der verschiedenen Antriebe und werden in der Frühjahressession 2019 unserem Begehren mit einem politischen Vorstoss Nachdruck verleihen

Hier die Mitteilung von Swiss eMobility


Neue Tesla-Clubs

Am 21.10.2018 wurde der neue „Tesla Owners Club Helvetia“ (kurz TOCH) gegründet. Neben der Trennung des TOC Italy-Ticino-RSM in TOC Ticino San-Marino und TOC Milano ist dies nun der dritte Teslaclub in der Schweiz.

Präsident des neuen TOCH ist Martin Haudenschild (GR), Vizepräsident ist Mike Boch. Weitere Infos sind zu finden unter teslaowners.ch.

Der neue TOCH ist inzwischen auch als offizieller Club bei Tesla akkreditiert. Primäres Ziel des TOCH ist es, die Elektromobilität insbesondere in der Schweiz zu fördern und ihr schneller zum Durchbruch zu verhelfen. Natürlich kümmert sich der neue TOCH auch um die Interessen der Tesla-Fahrer/innen seiner Mitglieder und wird auch hier mit neuen Ideen und Konzepten in Erscheinung treten.


Thurgauer erhalten 4000 Franken beim Kauf eines Elektroautos

Im Kanton Thurgau macht man vorwärts mit der Förderung der Elektroautos. Gleich viertausend Franken erhält ein Käufer, wenn er die weiteren Bedingungen erfüllt:

  • Kein Zweitauto vorhanden
  • Strom zum Laden muss erneuerbar sein
  • Zusätzlich erhält man 2000 Franken für die Erschliessung der Liegenschaft mit einer Ladestation. 

Im Februar will die Regierung Thurgau über das ganze Förderprogramm informieren. So betrachtet, könnte ein Thurgauer einen ZOE schon für rund Fr.18'000 erhalten, ein höchst attraktiver Preis, der seine Wirkung nicht verfehlen sollte.

Hier der Zeitungsartikel


Schiefe Vergleiche und unzulässsige Schlussfolgerungen

Ein Umweltbericht des Bafu (S. 70ff, Abb. 20 Seite 72) kommt zum erstaunlichen Schluss, dass ein Elektroauto in der Gesamtbilanz mehr Strom verbrauche als ein umweltfreundlicher Verbrenner und mit dem Mehrverbrauch an grauer Energie deshalb eigentlich umweltschädlicher sei als z.B. ein Hybrid-Fahrzeug.

Da hat sich zu Recht ein Sturm der Entrüstung erhoben, kommt damit doch die Basis-Überzeugung im Land ins Wanken, dass Elektroautos in der Gesamtbilanz klar besser abschneiden würden als Verbrenner.

In dieser Diskussion ist ein Aspekt bis jetzt etwas vergessen gegangen, nämlich der Vergleich des Betriebsstromes des E-mobils mit dem Benzin/Dieselverbrauch des Verbrenners.

Ein Beitrag auf der Webseite der Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg, zeigt, dass unbedingt auch der Stromverbrauch zur Herstellung von Benzin-/Diesel-Treibstoff in den Vergleich einbezogen werden muss. Und da zeigt sich Erstaunliches und Erschreckendes zugleich: Die Hälfte des Stroms, die ein E-Auto zum Fahren braucht, geht beim Verbrenner in den Treibstoff. Da gehört z.B. dazu, dass ein Verbrenner Schmieröl, AdBlue, Auspuff, Partikelfilter etc. benötigt. All diese Produkte werden in teils aufwändigen Verfahren mit viel Strom und endlichen Ressourcen hergestellt. Nur die chemische Bereitstellung von Treibstoff in der Raffinerie benötigt riesige Energien, insbesondere auch Strom. Dann braucht der Transport dieser Antriebsstoffe Energie; der Transport mit Pipelines oder mit Dreckschleudern von Transportschiffen ist aufwändig und die Bereitstellung dieser Transportkapazitäten verbraucht wiederum Energie, was alles beim Elektromobil wegfällt, weil die Strominfrastruktur längst da ist und die zusätzlichen Ladestationen da kaum mehr ins Gewicht fallen. Die Tankstelleninfrastruktur hingegen, die das Land flächendeckend überzieht, ist sehr viel verbaute graue Energie, die auch laufend in Betrieb gehalten werden muss. Zusammenfassend kann man festhalten: "Die Hälfte des Stroms, die ein E-Auto braucht, geht beim Verbrenner in den Treibstoff." Mit anderen Worten: Es genügt nicht, nur isoliert Bau und Betrieb von Fahrzeugen zu vergleichen; die Infrastruktur zum Betrieb ist miteinzubeziehen. Sie ist aufwändig und beim Verbrenner massiv grösser. Und über alles darf nicht vergessen werden: Strom kann man umweltfreundlich produzieren, Erdöl wird verbraucht und ist bald einmal knapp und muss unbedingt durch Alternativen ersetzt werden. Der vorgezeichnete Weg in die Zukunft geht also nur über das Elektroauto. Die Sperrung der ersten Innenstädte in Deutschland für Verbrenner zeigt deshalb in die richtige Richtung. Hier der Bericht als pdf-Datei

Schliesslich hat man noch in keiner Studie gelesen, dass die Berechnungen auch die weitere Lebensdauer der Batterien ausserhalb des Elektroautos ins Kalkül ziehen. Es zeichnet sich schon jetzt ein Trend ab, dass ausgediente Autobatterien nicht einfach rezykliert werden, sondern als stationäre Speicher ein zweites Leben haben werden. ZOE-Batterien werden spätestens dann ausgemustert, wenn sie nur noch 70% Kapazität haben. Das genügt aber für stationäre Speicher durchaus noch für lange Zeit. Diese Speicher können Sinn machen für Private und Firmen, um Solarstrom zu speichern und dann abzurufen, wenn er - primär des nachts - gebraucht wird.

Dann muss aber konsequenterweise derjenige Teil der Energie und der Rohstoffe, der in diesen weiterverwendeten Batterien steckt, aus der Gesamtberechnung der E-Autos herausgerechnet werden. Da wird die Energiebilanz der E-Autos nochmals besser.


Gemeinsame Roadmap zur Förderung der Elektromobilität unterzeichnet

Bern, 18.12.2018 - Auf Einladung von Bundesrätin Doris Leuthard haben heute in Bern Vertreter der Automobil-, Elektrizitäts-, Immobilien- und Fahrzeugflottenbranche und deren Verbände sowie Vertreter von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden eine gemeinsame Roadmap zur Förderung der Elektromobilität unterzeichnet. Ziel der Roadmap ist, den Anteil der Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen von Personenwagen bis 2022 auf 15 Prozent zu erhöhen.

Der Grundstein für die Roadmap wurde am 28. Mai 2018 mit dem «Runden Tisch Elektromobilität» in Bern gelegt. Bundesrätin Doris Leuthard hatte Vertreter der Elektrizitäts- und Mobilitätsbranche sowie von Bund, Kantonen und Städten eingeladen, sich auf ein gemeinsames Ziel zur Förderung der Elektromobilität zu einigen und zusammen darauf hinzuarbeiten. Die Teilnehmenden einigten sich darauf, gemeinsam eine Roadmap zu erarbeiten mit dem Ziel, bis 2022 den Anteil von Elektrofahrzeugen bei den Neuzulassungen von Personenwagen auf 15 Prozent zu erhöhen. Über 50 Organisationen und Firmen verschiedener Branchen haben seither an der Konkretisierung der Roadmap mitgewirkt und Massnahmen in ihrem Einflussbereich erarbeitet. Inzwischen liegt die Roadmap vor. Sie wurde heute in Bern von Vertretern der mitwirkenden Organisationen und Firmen sowie von Bundesrätin Leuthard unterzeichnet.

 

Konkrete Massnahmen zur Zielerreichung

Dank dem grossen Engagement aller Beteiligten konnte ein umfangreiches, breit abgestütztes Paket zur Förderung der Elektromobilität in der Schweiz geschnürt werden. Die Roadmap Elektromobilität 2022 enthält konkrete Massnahmen in drei prioritären Handlungsfeldern:

  • Erfolgreiche Marktentwicklung Fahrzeuge,
  • Optimale Ladeinfrastruktur
  • Anreize & Rahmenbedingungen.

Diese Handlungsfelder sollen gemeinschaftlich vorangetrieben werden. Zu den Massnahmen gehören zum Beispiel die Schaffung von Lademöglichkeiten in Gebäuden, der Aufbau eines nationalen Schnellladenetzes für Elektrofahrzeuge, die gezielte Ausbildung und Qualifizierung von Fachpersonal, regulatorische Anpassungen oder die rasche Marktentwicklung der Fahrzeuge (siehe Link zur Massnahmenübersicht). Mit ergänzenden Koordinationsmassnahmen und der Umsetzung gemeinsamer Aktivitäten sollen Synergien genutzt und dadurch die Wirkung verstärkt werden. Die Roadmap widerspiegelt einen dynamischen Prozess: Sie ist ein Abbild des aktuellen Stands der Arbeiten und kann im weiteren Verlauf mit zusätzlichen Massnahmen angereichert werden.

Die Umsetzung der Roadmap startet im Januar 2019. Vorgesehen ist, die Öffentlichkeit regelmässig über den Stand der Umsetzung zu informieren. Dies erstmals anlässlich des Schweizer Kongresses Elektromobilität, der im Rahmen der Mobilitätsarena vom 17.-18. September 2019 in Bern stattfinden wird.

Hier die beiden Dokumente zur Roadmap

Roadmap Elektromobilität 2022

Roadmap Elektromobilität 2022 - Übersicht Massnahmen


Darum fährt uns Norwegen bei den E-Autos davon

Norwegen gilt in Sachen Elektromobilität als Vorzeigeland. 2017 waren 40 Prozent der neu angemeldeten Autos elektrisch. Mit 200'000 voll- oder teilstromgetriebenen Autos hat das Land sein Ziel von 50'000 Elektrofahrzeugen bis Ende 2018 schon jetzt übertroffen. Den Lenkern von Elektroautos winken zahlreiche Vorteile. So dürfen sie in der Stadt Busspuren benutzen, bezahlen weniger Verkehrsabgaben, parkieren gratis und erhalten von der Stadt Oslo gespendeten Strom. 

(aus "20 Minuten", 18.12.2018)


Neuer ZOE-Verkaufsrekord in Deutschland

Der Renault ZOE gehört auch fünf Jahre nach seiner Markteinführung zu den beliebtesten Elektroautos in Deutschland. Im vergangenen November hat der französische Hersteller hierzulande erstmals mehr als 1000 Einheiten des vollelektrischen Kleinwagen verkauft.

Genau 1049 ZOE wurden laut Renault im vergangenen Monat neu zugelassen. “Mit diesem neuen Monats-Verkaufsrekord ist Deutschlands meistgekauftes Elektroauto weiter auf Erfolgskurs”, freut sich der Anbieter in einer Mitteilung.

Seit Jahresbeginn verkaufte Renault in Deutschland mit 5418 Einheiten eigenen Angaben nach bereits über 1000 ZOE mehr als im gesamten Vorjahr. Insgesamt erreichte der ZOE seit seinem Start 2013 auf dem deutschen Markt 16.850 Zulassungen.

Der ZOE kann seit Ende 2016 mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden, zuvor waren 240 E-Kilometer mit einer Batterieladung möglich. Nach dem neuen, realitätsnäheren WLTP-Fahrzyklus schafft der Franzosen-Stromer 300 Kilometer. Darüber, wie es mit der Baureihe weitergeht, schweigt sich Renault noch aus.

(aus ecomento 3.12.2018)


Thermo-Batterie verlängert Reichweite im Winter

Um die Reichweitenschwankung von Elektroautos bei extremen Temperaturen zu verringern, haben Forscher mehrere effizienzsteigernde Technologien entwickelt und miteinander verknüpft. Dazu gehört eine thermisch speicherfähige Traktionsbatterie, die das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF mitentworfen hat.

Im Mittelpunkt der Traktionsbatterie steht ein Faserverbund-Sandwich-Batteriegehäuse, das die in einem Phasenwechselmaterial-Verbundsystem gespeicherte Wärmeenergie thermisch abschirmt. Dies kann etwa genutzt werden, um bei kaltem Wetter Batteriezellen vor dem Start gezielt vorzukonditionieren. Beim weiteren Betrieb werden sie mithilfe des isolierenden Gehäuses länger bei optimaler Betriebstemperatur gehalten. Eine aktive Temperierung soll sich dadurch vermeiden lassen. Umgekehrt sei es möglich, kurzfristige, ungewollte Wärmeanstiege der Batterie abzuschwächen – etwa bei Schnellladevorgängen.

Artikel aus: ecomento.de (KW43/2018)


Renault plant  Elektroautos mit über 500 Kilometern Reichweite

Renault hat mit dem 2012 eingeführten Kleinwagen ZOE in Europa bei Elektroautos die Spitzenposition erobert. Der französische Hersteller will nun weitere Batterie-Pkw auf den Markt bringen. Im Fokus der E-Mobilitäts-Offensive steht ein etwa so groß wie der Kompaktwagen Mégan ausfallendes Modell.

Renault braucht “definitiv etwas Größeres”, sagte Stromer-Chef Gilles Normand im Gespräch mit Autocar mit Blick auf das Elektroauto-Angebot des Herstellers. “Der ZOE ist im B-Segment angesiedelt, wir müssen also runtergehen – mit dem K-ZE – und ein bisschen höher. Unsere Strategie ist klar: Wir wollen die wichtigsten Bereiche in Europa im A-, B- und C-Segment abdecken.”

Norman deutete an, dass ein kommendes Elektroauto für das C-Segment vergleichbar mit dem Kompakt-SUV Kadjar ausfallen wird. “Der weltweite Trend sind SUV, sich in Richtung SUV zu orientieren, ist also sicherlich eine gute Richtung.”

“Wenn man die Käufer des ZOE betrachtet, kommen 80 Prozent mit den aktuellen 300 Kilometern zurecht”, so Normand weiter. “Für das C-Segment sind es nur 60 Prozent, wir benötigen hier also mehr Reichweite.” Bis 2022 strebe Renault mehr als 500 Kilometer “echte” Reichweite mit einer Akkuladung an.

(Aus  "ecomento.de")


Renault will Strom in leistungsfähigen Grossbatterien speichern.

Diese Speicher sollen aus ausgedienten Autobatterien gebaut werden, die damit ein weiteres sinnvolles langes Leben haben. Gleichzeitig wird dem immer wieder vorgebrachten Argument begegnet, die Entsorgung von Batterien sei unverantwortlicher Energieverbrauch und umweltschädlich.

 Die Renault Gruppe kündigt die Lancierung des Projekts Advanced Battery Storage an, im Rahmen dessen sie bis 2020 die bisher leistungsstärkste Lösung zur stationären Speicherung von Strom aus Elektrofahrzeugbatterien in Europa (Leistung: 70 MW/Energie: 60 MWh) bereitstellen wird.

Die Lösung wird an mehreren Standorten in Frankreich und Deutschland installiert und wird die Integration der erneuerbaren Energien in die Stromnetze erleichtern.

Die Entwicklung von Advanced Battery Storage steht im Zusammenhang mit der Strategie der Renault Gruppe, die zum Ziel hat, ein intelligentes elektrisches Ökosystems zugunsten der Energiewende zu schaffen.

Hier die Information von Renault


Elektromobilität in Chinas Alltag

Unser Vorstandsmitglied Piero Tami hat im Mai 2018 China bereist und darauf geachtet, wie weit die Elektromobilität im fernöstlichen Land bereits Einzug gehalten hat.

Fazit: Elektroautos und Ladestationen sieht man wenige. Dagegen hat sich der Elektro-Scooter als Familienfahrzeug schon stark bemerkbar gemacht. Lesen Sie hier seinen Reisebericht mit vielen Bildern.


Genügen die Rohstoffe für die Elektromobilität der Zukunft?

Der zu erwartende Ausbau der weltweiten Elektromobilität wirft die Frage auf, ob die verfügbaren Rohstoffe insbesondere für die Batterien ausreichen. Zu denken ist insbesondere an den Bedarf für Lithium-Ionen-Batterien, die wohl bis 2050 die dominierenden Rohstoffe für Batterien sein werden. Eine Studie der Öko-Institut e.V. in Darmstadt im Auftrag der Agora-Verkehrswende führt zu folgenden Schlussfolgerungen:

Die Rohstoffe Lithium, Kobalt, Nickel, Grafit und Platin sind für ein schnelles weltweites Wachstum der Elektromobilität ausreichend vorhanden. Die weltweiten Vorkommen übersteigen den prognostizierten Bedarf jeweils deutlich. Dies ist selbst dann der Fall, wenn der Rohstoffbedarf gleichzeitig durch Nachfrage für andere Anwendungsbereiche weiter ansteigt. Temporäre Verknappungen oder Preissteigerungen für einzelne Rohstoffe – insbesondere für Lithium und Kobalt – sind nicht auszuschließen. Das ist vor allen Dingen darauf zurückzuführen, dass nicht garantiert werden kann, dass alle neu zu erschließenden Förderstätten rechtzeitig fertig gestellt werden oder dass der Export aus den Förderländern zu jeder Zeit in ausreichenden Mengen garantiert werden kann.


Das Bender-Update - Lösung für ein Ladeproblem mit der KEBA Wallbox P-30

Nach hartnäckigen Recherchen und vielen Diskussionen mit dem Hersteller konnte Bruno Landolt sein Ladeproblem mit der KEBA-Wallbox P 30 lösen.

Beachte seinen Report auf der Seite "Ihre Beiträge". Die Wallbox kann nun beim Hersteller gratis repariert bzw. updatet werden. Ein Blumenstrauss der ZOE-Besitzer ist Bruno gewiss.


Reichweiteneinfluss von  Nebenaggregaten

Die Reichweite von Elektromobilen hängt von sehr vielen Faktoren ab. Die wichtigsten sind die Fahrweise, die Nutzung von Nebenaggregaten und die Zuladung. Wie Fahrweise und Gewicht die Reichweite beeinflussen, weiss der geübte Fahrer bald, ebenso die Wirkung von Wind, Regen, Steigung und hohe Geschwindigkeit (Luftwiderstand wächst mit der Geschwindigkeit im Quadrat).

Doch wievel Strom verbrauchen eigentlich die Nebenaggregate? Eine Studie der "Schaufenster Elektromobilität", gefördert durch die Deutsche Regierung und zahlreiche Konsortialpartner bringt nun Klarheit. Angenommen wurde ein Fahrzeug mit einer 30 kWh Batterie und einer Reichweite von 200 km bzw. einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 km. Selbstverständlich hängt in der Praxis viel davon ab, wie lang die Nebenaggregate in Betrieb sind.

Nebenaggregat Leistungsbedarf in kWh Reduzierte Reichweite in km       in /%
Heizung 4.5

46 km         /23%

Klimaanlage 1.5

18 km         /9%

Sitzheizung 0.3

4 km           /2%

Heckscheibenheizung 0.3

4 km           /2%

Innenraum Lüftung 0.4

5 km           /3%

Scheibenwischer 0.15

2 km           /1%

Scheinwerfer 0.15

2 km           /1%

Navigationssystem, Radio, Aussenspiegel,

Nebelscheinwerfer, Fensterheber

jedes 0.1

1 km          /0.5%

Nebelschlussleuchte 0.04

0.5 km        /0.3%

Die Auswertung zeigt, dass Heiz- und Kühlaggregate die wesentlichen Zusatzverbraucher sind, die zudem in der Regel während der ganzen Fahrt in Betrieb sind. Im Winter kommt dazu, dass die Batterien an der Kälte weniger vollgeladen werden können und während der kalten Fahrt weniger leisten.

Eine Zusammenfassung der Studie ist hier zu finden.


"Die Ernüchterung folgt im Alltag"

Das Fachmagazin "Auto-Bild" hat die Reichweite von acht Elektroautos im Winter-Alltag getestet. Für Elektrofahrer nicht überraschend: Die Reichweite sinkt im Winter sehr deutlich. Nur schon die Heizung verbraucht ein bis zwei kWh pro 100 Kilometer, zudem sinkt die Leistungsfähigkeit der Akkus. Alle acht Elektroautos haben im Winter die gleiche Strecke abgefahren. Dabei gab es folgende Ergebnisse:

Fahrzeug                        NEFZ-Test Winterfahrt inkl. Autobahn In Prozent der Herstellerangabe
Opel Ampera 520 Km

273 Km

52%

Renault ZOE 400 Km

244 Km

61%

VW e-Golf 300 Km

208 Km

69%

Hyundai Ioniq Electric  280 Km 

192 Km

69%

Kia Soul EV 250 Km

167 Km

67%

Nissan e-NV200 Evalia 170 Km

101 Km

59%

Smart Fortwo electric drive 160 Km 

84 Km

52%

VW e-UP 160 Km

79 Km

49% 

Wenn man danach gefragt wird, ist es wohl erlaubt, ungefähre Angaben zu machen, dass die Autos im Sommer um die 70-80% des Testzyklus erreichen, im Winter noch 60-70%. Die Winterreichweite ist gegenüber dem Sommer etwa 15-30% "kürzer".


Ziele für die Elektroumrüstung

Immer mehr Länder legen sich auf ein Jahr fest,ab dem Autos mit Verbrennungsmotor nicht mehr verkauft werden dürfen. Andere wiederum legen eine Quote für Elektroautos fest. 

  • Deutschland: Grüne fordern Verkaufsverbot ab 2030
  • Grossbritannien: plant Verkaufsverbot ab 2040
  • Frankreich: plant Verkaufsverbot ab 2040
  • China: plant Quote für Elektroautos von 8% ab 2018
  • Norwegen: Verkaufsverbot ab 2015