Aktuell

500 Elektroautos für ZITY-Carsharing in Madrid

 

In Madrid geht in diesem Monat eine neue Elektroauto-Carsharing-Flotte mit 500 Fahrzeugen an den Start. Die Batterie-Autos vom Typ Renault ZOE werden von dem Mobilitätsdienst ZITY bereitgestellt, den Renault gemeinsam mit dem spanischen Unternehmen Ferrovial betreibt.Das neue „grüne“ Carsharing-Angebot wird in großen Teilen der spanischen Hauptstadt zur Verfügung stehen. Für die bedarfsgerechte Verfügbarkeit der zur Kurzzeitmiete angebotenen E-Autos soll eine intelligente Software sorgen, an- und abgemietet wird via Smartphone-App.Madrid hat laut Renault die höchste Rate an täglichen Carsharing-Fahrten, mit der neuen Stromer-Flotte wird die Metropole nun auch zu einer der führenden Elektroauto-Carsharing-Regionen. Die Fahrzeuge von ZITY dürfen in Madrid kostenlos parken und das Stadtgebiet auch dann befahren, wenn Verbrenner wegen hoher Luftverschmutzungswerte Einfahrrestriktionen unterliegen.Eine Besonderheit des Madrider Carsharing-Angebots ist den Betreibern zufolge eine dank Bluetooth-Technologie deutlich zuverlässigere und schnellere Verbindung zwischen Smartphone und Fahrzeug. Den Nutzern steht dabei exklusiv die Top-Version des Renault ZOEmit 400 Kilometern Norm- und um die 300 Kilometern Alltags-Reichweite zur Verfügung.

Der ZOE ist das "Grünste Auto der Schweiz".

An der "Auto-Oscar-Nacht" des Ringier-Verlags vom 9.12.2017 wurde der ZOE Z.E.40 von Renault von  einer Fachjury zum ökologisch besten (oder beliebtesten) Auto des Jahres gewählt , vor dem Opel Ampera und dem Audi A5 Sportback g-tron.

 

 «Schweizer Auto des Jahres 2018» wurde der rein elektrische Opel Ampera-e. Er überzeugte die Fachjury mit guten Alltags- und Fahrqualitäten sowie über 500 Kilometer Reichweite.

Diese Wahl ist wohl ein Durchbruch für die Elektromobilität in der Schweiz. Gegen die vielen vielleicht schöneren, schnelleren, günstigeren oder auffallenderen Verbrenner-Autos bekannte sich die zwölfköpfige Fachjury erstmals für ein CO2 freies Automobil ohne Antrieb aus nicht erneuerbaren Rohstoffen. Von einer Jury, bestehend aus den Rennprofis Nico Müller (25), Marc Surer (66) und Rahel Frey (31) sowie Fachjournalisten, die bisher nicht durch ihre Affinität zum Elektroantrieb bekannt waren, gewürdigt zu werden ist  ein ermutigendes Zeichen.

Der Opel Ampera-e. 400 Autos verkauft in der Schweiz.

Erstes ZOE-Club Mitglieder-Treffen

 

Am 2. Dezember 2017 haben sich in der Umweltarena in Spreitenbach acht Mitglieder des ZOE-Clubs zum ersten Mal zu einem Kennenlernen und Gedankenaustausch getroffen. Bruno Landolt und Katharina Hasler berichteten über die Gründung des Clubs und die ersten Arbeiten. Der Club hat sich Statuten gegeben und an der ersten (Gründungs-)Versammlung den Vorstand bestimmt mit Bruno Landolt als Präsidenten, Katharina Hasler als Kassierin und Piero Tami als Verantwortlichen für Veranstaltungen. In der Folge wurde ein Flyer erarbeitet, der für die Werbung von Mitgliedern zum Einsatz kommt. Alle 128 Renault-Händler in der Deutschschweiz wurden angeschrieben und es wurde gebeten, diesen Flyer den Neukäufern eines ZOE ins Handschuhfach zu legen oder persönlich zu übergeben. Der Präsident hat an der "Auto Zürich" Messe Kontakte mit den Verantwortlichen von Renault Suisse knüpfen können. Der Informationsverantwortliche von Renault Suisse steht uns für Auskünfte und Zusammenarbeit zur Verfügung. Kontakte wurden mit dem ZOE-Club Austria geknüpft und mit dem Renault Club (Schweiz) wurde eine erste Zusammenarbeit ins Auge gefasst. Obwohl die Werbung erst angelaufen ist, konnten bisher bereits 16 Mitgliedereintritte verbucht werden. Im Anschluss an diese Informationen entwickelte sich ein angeregter Informationsaustausch über die Erfahrungen mit dem Fahrzeug und die allgemeine Situation im Bereich der Elektromobilität. Was die meisten ZOE-Besitzer mit der 22kWh-Batterie beschäftigt ist die Frage, ob und wann ein Austausch der Batterien auf 41 kWh möglich sein wird. Darüber kursieren in Foren verschiedenste Informationen und Gerüchte. Fest steht, dass Renault bis jetzt weder einen Zeitpunkt noch die Bedingungen eines Austausches verbindlich bekanntgegeben hat. Da die Lieferzeiten für einen neuen ZOE inzwischen mehrere Monate betragen, ist man vermutlich noch nicht in der Lage, den Akku-Tausch auf breiter Basis freizugeben.Vielleicht möchte Renault auch einfach lieber neue Fahrzeuge verkaufen, als ältere nachzurüsten...

 

Auf die nächste Generalversammlung, die am 14. April 2018 im Hotel Rössli in Illnau stattfindet, wird eine Ergänzung des Vorstandes angestrebt. Mitglieder, die sich für eine Mitarbeit interessieren,sind eingeladen, sich beim Präsidenten Bruno Landolt zu melden.

Batterie-Retrofit ist in Holland angelaufen

 

Was alle Besitzer eines ZOE der ersten Stunde brennend interessiert, kann jetzt beantwortet werden. Die ersten ZOE der alten Generation (Q210 und R240) haben in Holland ein Batteriepack mit 41 kWh erhalten. Der Austausch sieht im Bild erstaunlich einfach aus. Ein neues Batteriepack wird unters Auto geschoben und festgemacht. Ein Software-Update folgt und fertig ist das neue Auto. Der Wechsel ist in einem halben Tag gemacht. Der Preis dafür ist nicht publiziert und dürfte nicht einheitlich sein. Deutsche Journalisten, die den neuen ZOE testen konnten, haben berichtet, dass ein neues Batteriepack 3'500 Euro kosten soll, dass man die neue Batterie aber auch für 8'000 Euro kaufen könne. Die neue Batterie kann man also weiterhin leasen.

Siehe hier eine Bilderfolge und hier einen Artikel dazu.

ZOE mit hohen Verkaufszahlen

 

In Deutschland wurden im Juli 2017 413 ZOE verkauft. Der ZOE ist damit das meistverkaufte Elektromobil in Deutschland. siehe detaillierte Statistik

Renault ZOE e-Sport Concept mit 340 kW

 

Renault präsentiert seinen ansonsten vor allem alltagstauglichen Zoe als e-Sport Concept in Genf als verschärfte Performance-Studie mit zwei E-Motoren. In die Serie schafft es die Power-Studie im Formel-E-Look allerdings wohl kaum.

Als Stromspeicher dient ein Akku-Paket mit einer Kapazität von 40 kWh. Stolze 340 kW leisten beide E-Motoren und sorgen für ein Drehmoment von 640 Nm – je 320 Nm pro Maschine.

In nur 3,2 Sekunden soll das e-Sport Concept von 0 auf 100 km/h spurten. Da macht der elektrische Ampelstart noch mehr Freude als ohnehin schon! Die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h soll in unter zehn Sekunden erreicht sein.

Der neue ZOE ist da

Der neue Renault Zoe Z.E.40, wie er genannt wird, entspricht von aussen weitgehend dem bisherigen Modell. Entscheidender Unterschied ist die neue Batterie, die mindestens eine Verdoppelung der Reichweite verspricht. Bisher hatte die Batterie eine Kapazität von 22 kWh. Neu sind es 41 kWh, was theoretisch für 400 km reichen sollte. Im praktischen Fahrbetrieb werden diese theoretischen Werte natürlich nicht erreicht. Autotester haben aber immerhin eine praktische Reichweite von 300 km gefahren. Damit bewegt sich der Zoe in der Reichweite des Tesla S, ist aber etwa drei Mal billiger. Renault hat es damit geschafft, zum Branchenprimus aufzuschliessen und das wichtigste Verkaufsargument, die Reichweite, so zu vergrössern, dass ein Kauf auch für bisherige Skeptiker lohnend erscheint. Dabei steigt der Grundpreis von bisher Fr. 21'500 Franken neu auf 26'300 Franken, eine Preiserhöhung, die plausibel erscheint und den Zoe nach wie vor zum wohl besten Preis-/Leistungsverhältnis unter den Elektromobilen seiner Klasse führt. Dazu gibt es je nach aktueller Situation noch Rabatte vom französischen Staat oder vom Importeur.

Neu kann man neben der gewohnten Batteriemiete, die mit 79 bis 139 Franken pro Monat (je nach Kilometerleistung) zu Buche schlägt, die Batterie auch für Fr. 10'000 kaufen und erhält dafür eine achtjährige Garantie, die nach Erreichen von 160'000 Kilometern erlischt.  

 

Siehe den neuen Zoe bei Renault 

 

Ladestation finden

 

Ein aktuelles Verzeichnis von Ladestationen in Europa findet sich unter

 

LEMnet.org