Aktuell


Neuer ZOE-Verkaufsrekord in Deutschland

Der Renault ZOE gehört auch fünf Jahre nach seiner Markteinführung zu den beliebtesten Elektroautos in Deutschland. Im vergangenen November hat der französische Hersteller hierzulande erstmals mehr als 1000 Einheiten des vollelektrischen Kleinwagen verkauft.

Genau 1049 ZOE wurden laut Renault im vergangenen Monat neu zugelassen. “Mit diesem neuen Monats-Verkaufsrekord ist Deutschlands meistgekauftes Elektroauto weiter auf Erfolgskurs”, freut sich der Anbieter in einer Mitteilung.

Seit Jahresbeginn verkaufte Renault in Deutschland mit 5418 Einheiten eigenen Angaben nach bereits über 1000 ZOE mehr als im gesamten Vorjahr. Insgesamt erreichte der ZOE seit seinem Start 2013 auf dem deutschen Markt 16.850 Zulassungen.

Der ZOE kann seit Ende 2016 mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden, zuvor waren 240 E-Kilometer mit einer Batterieladung möglich. Nach dem neuen, realitätsnäheren WLTP-Fahrzyklus schafft der Franzosen-Stromer 300 Kilometer. Darüber, wie es mit der Baureihe weitergeht, schweigt sich Renault noch aus.

(aus ecomento 3.12.2018)


Roadmap zur Elektromobilität kommt im Dezember 2018

Wie dem Tages-Anzeiger vom 13 11.2018 zu entnehmen ist, soll die Roadmap des Bundes zur Elektromobilität noch im Dezember veröffentlicht werden . Skizzenhaft ist offenbar vorgesehen:

  • Der Bund will den Anteil rein elektrisch betriebener Automobile stark fördern mit dem Ziel in vier Jahren 15% der Neuwagen rein elektrisch zu betreiben
  • Die Elektromobile sollen sollen nicht schon 2020, sondern erst 2022 mit einer E-Abgabe belastet werden.
  • Die Abgabe soll gemäss Fahrzeuggewicht pauschal erhoben werden, und für 2 Tonnen Gewicht (z.B. ein Tesla Mod. S) 500 Franken kosten.. 
  • Erst im Jahr 2030 soll eine leistungsabhängige Besteuerung eingeführt werden. 
  • Die E-Fahrzeuge sollen weiterhin von der Automobilsteuer befreit bleiben.
  • Der Bund setzt 50 Mio Franken für den Ausbau eines Ladenetzes auf den Autobahnraststätten ein.

Thermo-Batterie verlängert Reichweite im Winter

Um die Reichweitenschwankung von Elektroautos bei extremen Temperaturen zu verringern, haben Forscher mehrere effizienzsteigernde Technologien entwickelt und miteinander verknüpft. Dazu gehört eine thermisch speicherfähige Traktionsbatterie, die das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF mitentworfen hat.

Im Mittelpunkt der Traktionsbatterie steht ein Faserverbund-Sandwich-Batteriegehäuse, das die in einem Phasenwechselmaterial-Verbundsystem gespeicherte Wärmeenergie thermisch abschirmt. Dies kann etwa genutzt werden, um bei kaltem Wetter Batteriezellen vor dem Start gezielt vorzukonditionieren. Beim weiteren Betrieb werden sie mithilfe des isolierenden Gehäuses länger bei optimaler Betriebstemperatur gehalten. Eine aktive Temperierung soll sich dadurch vermeiden lassen. Umgekehrt sei es möglich, kurzfristige, ungewollte Wärmeanstiege der Batterie abzuschwächen – etwa bei Schnellladevorgängen.

Artikel aus: ecomento.de (KW43/2018)


Was mit dem ZOE nicht zulässig ist....

Der ZOE ist als Elektromobil ein besonderes Auto. Nicht alles, was ein Verbrenner leistet, kann vom ZOE erwartet werden. 

Hier eine Liste der Einschränkungen gemäss Betriebsanleitung des ZOE:

  • Kein Anhänger
  • Keine Dachlast
  • Kein Abschleppen eines anderen Autos

Das hat allerdings findige ZOE-Besitzer nicht daran gehindert, den ZOE gleichwohl genau so einzusetzen wie die Bilder zeigen. Es gibt auch Angebote im Internet für Fahrradträger und Anhängerkupplungen. Renault wird Haftungsansprüche ablehnen, wenn mit diesen "verbotenen" Zubehör ein Schaden entsteht. Ob die Zulassung beim Strassenverkehrsamt möglich ist, müsste abgeklärt werden.


Renault erklärt sich zum Stop von Batterie-Updates

Auf Nachfrage des ZOE-Clubs hat uns Renault folgende Erklärung zum Stop bei den Batterie-Updates zugesandt:

"In der Tat mussten wir feststellen, dass wir die nachgefragten Batterie-Mengen nicht im gewünschten Umfang beschaffen können. Grund dafür ist einerseits eine stark gestiegene Nachfrage, insbesondere auch in Asien, und andererseits auch teils Engpässe bei der Produktion. Die wenigen Hersteller solcher Batterien beschränken sich zurzeit auf den asiatischen Kontinent. Momentan ist die Situation bei einigen wenigen Swiss Edition Upgrades noch offen, bzw. hier ist aktuell mit langen Lieferzeiten bis Ende 2018 zu rechnen. Wir bedauern diese massive und nicht absehbare Verzögerung sehr und stehen natürlich in permanentem Austausch mit der Renault Zentrale und bemühen uns weiterhin, gemeinsam mit unseren Kollegen von RCI, um eine signifikante Verbesserung der Liefersituation."


Renault plant  Elektroautos mit über 500 Kilometern Reichweite

Renault hat mit dem 2012 eingeführten Kleinwagen ZOE in Europa bei Elektroautos die Spitzenposition erobert. Der französische Hersteller will nun weitere Batterie-Pkw auf den Markt bringen. Im Fokus der E-Mobilitäts-Offensive steht ein etwa so groß wie der Kompaktwagen Mégan ausfallendes Modell.

Renault braucht “definitiv etwas Größeres”, sagte Stromer-Chef Gilles Normand im Gespräch mit Autocar mit Blick auf das Elektroauto-Angebot des Herstellers. “Der ZOE ist im B-Segment angesiedelt, wir müssen also runtergehen – mit dem K-ZE – und ein bisschen höher. Unsere Strategie ist klar: Wir wollen die wichtigsten Bereiche in Europa im A-, B- und C-Segment abdecken.”

Norman deutete an, dass ein kommendes Elektroauto für das C-Segment vergleichbar mit dem Kompakt-SUV Kadjar ausfallen wird. “Der weltweite Trend sind SUV, sich in Richtung SUV zu orientieren, ist also sicherlich eine gute Richtung.”

“Wenn man die Käufer des ZOE betrachtet, kommen 80 Prozent mit den aktuellen 300 Kilometern zurecht”, so Normand weiter. “Für das C-Segment sind es nur 60 Prozent, wir benötigen hier also mehr Reichweite.” Bis 2022 strebe Renault mehr als 500 Kilometer “echte” Reichweite mit einer Akkuladung an.

(Aus  "ecomento.de")


Batterie-Update abgesetzt?

Patrick Lehner berichtet, dass er bei Renault mit Bestellformular das Batterie-Update auf 41 KwH bestellt hatte. Nun muss er berichten, dass Renault mitgeteilt hat, dass das Update nicht möglich sei, man konzentriere sich auf die Neuproduktion.

Das ist ein eklatanter Verstoss gegen ein wichtiges Kundenversprechen, das sehr bedenklich ist. Damit büsst Renault wohl einiges an Vertrauen ein. Auf was kann man sich denn noch verlassen, wenn nicht auf eine erfolgte Bestellung. Und was für eine peinliche Begründung für die Absage!

Wir werden uns bei Renault erkundigen, ob das generell so gilt oder nur für bestimmte Kundenkategorien.

Peter Hasler


Renault will Strom in leistungsfähigen Grossbatterien speichern.

Diese Speicher sollen aus ausgedienten Autobatterien gebaut werden, die damit ein weiteres sinnvolles langes Leben haben. Gleichzeitig wird dem immer wieder vorgebrachten Argument begegnet, die Entsorgung von Batterien sei unverantwortlicher Energieverbrauch und umweltschädlich.

 Die Renault Gruppe kündigt die Lancierung des Projekts Advanced Battery Storage an, im Rahmen dessen sie bis 2020 die bisher leistungsstärkste Lösung zur stationären Speicherung von Strom aus Elektrofahrzeugbatterien in Europa (Leistung: 70 MW/Energie: 60 MWh) bereitstellen wird.

Die Lösung wird an mehreren Standorten in Frankreich und Deutschland installiert und wird die Integration der erneuerbaren Energien in die Stromnetze erleichtern.

Die Entwicklung von Advanced Battery Storage steht im Zusammenhang mit der Strategie der Renault Gruppe, die zum Ziel hat, ein intelligentes elektrisches Ökosystems zugunsten der Energiewende zu schaffen.

Hier die Information von Renault


Achtung auf Versicherungsprozess bei Unfällen!

Bei Verbrennerfahrzeugen ist der Unfallablauf recht einfach: Das Fahrzeug wird in die nächste Garage, Markengarage oder Carosserie-Werkstatt abgeschleppt. Die Versicherung begutachtet den Schaden und zahlt.

Beim ZOE kommt komplizierend der Prozess des richtigen Umgangs mit beschädigten Batterien hinzu. Diese können nur in besonders zertifizierten Renault-Garagen ausgebaut, zur Reparatur entgegengenommen oder recycelt werden. Wird das Fahrzeug zuerst in die falsche Garage transportiert, muss ein zweiter Transport stattfinden, der allenfalls zu Lasten des ZOE-Besitzers geht. 

Zu Handen der Versicherer hat Renault deshalb das beiliegende Manual erstellt, das eigentlich in jedem Fahrzeug liegen müsste, das aber jedenfalls vom Besitzer der Versicherung zugestellt werden kann, weil diese all diese Dokumente wohl nicht gleich zur Hand haben.


Die Gotthardroute - ein schönes Abenteuer mit dem ZOE

Bericht über zwei Testfahrten mit dem Renault Zoe R90 von Zürich bzw. Gossau ZH bis Gotthard-Pass und zurück.

Die Vorstandsmitglieder Piero Tami und Katharina Hasler haben unabhängig voneinander von ihrem Wohnort aus mit dem ZOE den Gotthard auf der alten Passstrasse befahren. Es ging einerseits um die Vorbereitung eines möglichen Clubanlasses und welche Fragen sich dabei ergeben könnten und anderseits um die Reichweite und mögliche Ladestationen auf dem Weg.

Will man die ZOE-Club-Mitglieder zu einer Ausfahrt einladen, stellen sich zwei Fragen. Reicht die Batteriekapazität bis zum Ziel und von dort wieder nach Hause? Und wenn nicht: Wo hat es Ladestationen und wie verbringt man dort die Wartezeit?

Eines vorweg: Von Zürich bzw. Gossau ist Hin- und Rückweg für den ZOE der ersten Version ab 2013 mit 22 kWh Batterieleistung nicht ohne Zwischenladen möglich.

Der neue ZOE Version 2017 mit der 41 kWh-Batterie hingegen meistert die ganze Strecke, auch wenn er auf dem Gotthardpass ziemlich ausgepowert ankommt. Doch bei der Rückfahrt rekuperiert das Fahrzeug gewaltig und füllt die Batterien wieder so auf, dass man die anspruchsvolle Passfahrt eigentlich vergessen kann: Es wird nicht mehr "Batterie-Kilometer" verbraucht, als die ebene Strecke in Kilometer am Tacho aufweist.

Vereinfacht gesagt: Der ZOE-Besitzer kann auf der Karte die Strecke ins Ziel messen und vernachlässigen, ob es dabei rauf oder runter geht. Das natürlich nur, wenn Hin- und Rückweg über die gleiche Route gefahren werden. Liegt das Ziel höher oder tiefer als der Start braucht es zusätzliches Planen.

Als grobe Faustregeln ohne irgendeine Gewähr könnte man aus den beiden Gotthardfahrten ableiten: Normal steigende Strasse: Doppelter Km-Bedarf, Sehr stark steigend: bis fünfmal Km-Bedarf, Normal fallend: doppelte Rekuperation, sehr stark fallend dreifache Rekuperation.

Fazit auch: Die Möglichkeit der Rekuperation des Elektromotors ist eine gewaltige Energieverbrauchs-Verbesserung gegenüber dem Verbrenner.

 

Die Daten der beiden Fahrten kann man hier finden


Vorbildliches Umweltbewusstsein in der Oberlandgarage Uster

Die Renault Garage Uster macht ihre Kunden darauf aufmerksam, dass wegen der prekären Trinkwassersituation darauf verzichtet wird, nach dem Service eine Aussenreinigung des Fahrzeugs zu machen. Der Kunde erhält einen Gutschein, um die von Hand ausgeführte Reinigung später nachholen zu lassen. Dieser Entscheid ist nachahmenswert und zeigt, dass die Sensibilität für die negativen Auswirkungen unserer motorisierten Mobilität steigt und die Garagen ihre Aktivitäten zunehmend darauf ausrichten, mit ihren Kunden zusammen klimaschonendes Verhalten zu priorisieren. Die ZOE-Kunden sind da schon einen Schritt weiter, insbesondere wenn sie ihren Strom selber produzieren. Infoblatt hier

Und wenn die Schwiegermutter für die nächste Sonntags-Ausfahrt gleichwohl ein blitzblank geputztes Auto verlangt: Lassen Sie mal den Hochdruckreiniger, die Reinigungsmittel und das mehrfache Abspritzen des Autos weg. Versuchen Sie es wie vor 50 Jahren mit einem einzigen Eimer Wasser. Sie werden sehen, mit 10 Liter Wasser (soviel wie eine WC-Spülung) erreicht man ganz erstaunliche Resultate. Und es macht ja keinen Sinn, wenn statt der Garage jetzt einfach die Kunden mit viel mehr Wasser zu Hause waschen, wo das abfliessende Wasser auch noch den Boden verschmutzt.


Bologna startet ein Auto-Teilen Programm “Corrente” mit dem Renault ZOE

Ab Herbst beginnt in Bologna der 100% Free-Flow-Car-Sharing-Service. Er wird "Corrente" heissen und in ganz Bologna aktiv sein. 

Der neue Service, der auf Initiative der Gemeinde Bologna entwickelt wurde, wird mit einer Flotte von 120 Renault ZOE betrieben, die bis Ende 2018 auf 240 Einheiten ansteigen wird.

 Für die Bolognesi, bringt "Corrente" den Zugang zu der begrenzten Verkehrszone des Stadtzentrums (mit Ausnahme von Fußgängerzonen) und  kostenlose Parkplätze in der Verkaufsmeile. Ausserdem dürfen die ZOE auf den reservierten Fahrspuren innerhalb des Stadtgebiets zirkulieren.

 Für die Kunden ist eine Website verfügbar und eine  App für Smartphones, auf derein verfügbarer ZOE gefunden werden kann. Die Reservierung kann kurz vor der Nutzung gemäss dem sogenannten "Pick-up-on-Demand" -System erfolgen. Die Fahrzeuge werden in öffentlichen Bereichen oder speziellen Parkplätzen stationiert sein. Das Laden der Batterien erfolgt durch den Dienstleister. 

Original-Bericht auf Italienisch


Renault ist Europas führender Elektromobil-Anbieter

Renault investiert über eine Milliarde Euro in die Entwicklung neuer Elektroauto-Modelle und die Vergrößerung seiner Stromer-Produktionskapazitäten in Frankreich. Die Fertigungslinie des Kleinwagen ZOE in Flins bei Paris wird ihre Kapazität verdoppeln und ein neues Modell der Baureihe herstellen. Der im Norden gelegene Standort Douai wird für die Produktion einer neuen, gemeinsam mit Nissan genutzten Elektroauto-Architektur umgerüstet.

Renault kündigte weiter an, dass seine Fabrik in Cleon in der Normandie ihre Produktionskapazität für Elektroautos verdreifachen und ab 2021 eine neue E-Motor-Generation fertigen wird. Am Standort Maubeuge im Norden Frankreichs wird in die Produktionsanlagen für den Hochdachkombi Kangoo inklusive dessen Elektroauto-Ausführung Kangoo Z.E. investiert.

Renault ist der erfolgreichste Anbieter von reinen Elektroautos in Europa. 2017 erzielten die Franzosen eigenen Angaben nach einen Markanteil von 23,8 Prozent. Die E-Auto-Verkäufe der Marke stiegen im Vergleich zum Jahr 2016 um 38 Prozent. Der ZOE war auch 2017 das meistgekaufte Elektroauto auf dem europäischen Markt, die Verkäufe lagen um 44 Prozent höher als im Jahr zuvor.

Bis 2022 wollen Renault, Nissan und Mitsubishi 12 neue Elektroautos auf den Markt bringen, der Grossteil davon mit gemeinsamen Technologien. Durch enge Kooperation sollen für jedes Mitglied der französisch-japanischen Auto-Allianz 20 bis 30 Prozent weniger Entwicklungskosten anfallen. Neben elektrischen Autos der Mittel- und SUV-Klasse werden sich dazu künftig auch Kompaktmodelle Komponenten wie die Batterie oder den E-Motor teilen.


Elektromobilität in Chinas Alltag

Unser Vorstandsmitglied Piero Tami hat im Mai 2018 China bereist und darauf geachtet, wie weit die Elektromobilität im fernöstlichen Land bereits Einzug gehalten hat.

Fazit: Elektroautos und Ladestationen sieht man wenige. Dagegen hat sich der Elektro-Scooter als Familienfahrzeug schon stark bemerkbar gemacht. Lesen Sie hier seinen Reisebericht mit vielen Bildern.


Aussetzen Batterie ZOE Upgrade

Renault Schweiz teilt mit, dass das Upgrade-Programm für Batterien wegen Lieferproblemen ausgesetzt werden muss. Nur die Upgrades für die "Swiss Edition" Fahrzeuge sind gesichert. Bei bereits bestellten Upgrades kann sich der Liefertermin bis zum letzten Quartal 2018 verlängern.Lesen Sie hier weiter

 


Präventivmassnahme für den ZOE

Renault hat gewisse ZOE-Halter per Brief aufgefordert, das Fahrzeug in die Vertrags-Werkstatt oder einen anderen offiziellen Renault-Betrieb zu bringen.

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Politische Aktivitäten im Bereich Elektromobilität

Im aktuellen Newsletter von Swiss eMobility wird über die politischen Aktivitäten dieser Organisation berichtet. Wesentliche Schwerpunkte sind:

  • SCHNELLLADUNG ENTLANG DER NATIONALSTRASSEN
  • ELEKTROAUTOSTEUER
  • TOTALREVISION DES CO2-GESETZES
  • LADEN AM ARBEITSPLATZ

Wir sind froh, dass Swiss eMobility sich um die Vertretung unserer politischen Anliegen kümmert, könnten doch Vereine wie der ZOE-Club diese Aufgabe nicht wahrnehmen. Umgekehrt können wir mit einer Mitgliedschaft bei dieser Organisation unsere Anliegen einbringen.


Genügen die Rohstoffe für die Elektromobilität der Zukunft?

Der zu erwartende Ausbau der weltweiten Elektromobilität wirft die Frage auf, ob die verfügbaren Rohstoffe insbesondere für die Batterien ausreichen. Zu denken ist insbesondere an den Bedarf für Lithium-Ionen-Batterien, die wohl bis 2050 die dominierenden Rohstoffe für Batterien sein werden. Eine Studie der Öko-Institut e.V. in Darmstadt im Auftrag der Agora-Verkehrswende führt zu folgenden Schlussfolgerungen:

Die Rohstoffe Lithium, Kobalt, Nickel, Grafit und Platin sind für ein schnelles weltweites Wachstum der Elektromobilität ausreichend vorhanden. Die weltweiten Vorkommen übersteigen den prognostizierten Bedarf jeweils deutlich. Dies ist selbst dann der Fall, wenn der Rohstoffbedarf gleichzeitig durch Nachfrage für andere Anwendungsbereiche weiter ansteigt. Temporäre Verknappungen oder Preissteigerungen für einzelne Rohstoffe – insbesondere für Lithium und Kobalt – sind nicht auszuschließen. Das ist vor allen Dingen darauf zurückzuführen, dass nicht garantiert werden kann, dass alle neu zu erschließenden Förderstätten rechtzeitig fertig gestellt werden oder dass der Export aus den Förderländern zu jeder Zeit in ausreichenden Mengen garantiert werden kann.


Marktübersicht Elektromobile

Die e'mobile (Fachgesellschaft von Electrosuisse) publiziert auf ihrer Webseite eine Marktübersicht über alle Personenwagen mit Elektroantrieb, inkl. Hybrid-/, Gasfahrzeugen und Brenstoffzellenantrieb. Die respektable Liste umfasst zur Zeit 67 Fahrzeuge. Da nur die Schweiz berücksichtigt ist, fehlen insbesondere die chinesischen Fahrzeuge, die hierzulande noch nicht auf dem Markt sind, aber eine grosse Zukunft haben. Auf der Liste findet man 13 Marken mit reinen Elektroautos, teilweise in unterschiedlichen Typen. Nicht gezählt sind dabei elektrische Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge sowie der spezielle eRod von Kyburz.

Interessant ist, dass sich die Preise der Fahrzeuge einander annähern. Neben den "Billig"-Fahrzeugen C-ZERO und i MiEV mit unter CHF 25'000 bewegen sich die Mehrheit der Mittelklasse-Fahrzeuge in der Spanne zwischen CHF 30'000 und 40'000. Auffällig insbesondere die inzwischen tieferen Preise beim BMW i3.

Die Grenzen sprengen nach wie vor die Tesla-Modelle S und X, die in den meisten Leistungsdaten dominieren, was auch den grossen Preissprung gegenüber den "normalen" Elektroautos erklärt. Die Reichweitenangaben der Hersteller basieren auf internationalen Tests unter Laborbedingungen. Auf der Strasse muss mit deutlich weniger Reichweite gerechnet werden.

Interessant sind die Extreme bei den reinen Elektrofahrzeugen:

Fahrzeug mit grösster Reichweite Tesla S/X          632 km
Fahrzeug mit der grössten Power Tesla S

386 kW

Fahrzeug mi der höchsten Geschwindigkeit Tesla S/X

250 km/h

Fahrzeug mit dem höchsten Preis Tesla X

111'400 CHF

Fahrzeug mit wenig CO2 Emission Citroen C-ZERO/Mitsubishi i MiEV

10 g/km

Fahrzeug mit dem günstigsten Preis

(4 Plätzer)

Mitsubishi i MiEV

CHF 21'000


Batterie-Update - Offizielle Renault-Information

Der Renault ZOE ist das meistverkaufte Elektroauto in Europa und rangiert auf dem Schweizer Markt an dritter Stelle. Die Einführung der neuen Z.E. 40 Batterien ermöglicht beinahe die Verdopplung der Reichweite des Fahrzeugs durch die Erreichung von bis zu 400 km nach dem NEFZ-Homologationszyklus.

Renault hat sich dazu entschieden, dass auch die Besitzer von ZOE-Modellen mit der kleineren Batterie von 22kWh Zugang zu dieser Reichweitensteigerung durch ein Batterie-Upgrade bekommen sollen. Dabei gilt:

  • Der derzeitige Upgrade-Prozess ist nur für Kunden möglich, welche sich weiterhin für die Mietvariante der Batterie entscheiden.
  • Für den Kunden fällt dabei ein Anzahlungsbetrag von 3'900 CHF an, sobald der Upgrade-Vorgang durchgeführt wurde.
  • Der Batteriewechsel kann nur bei einem Z.E. Experten durchgeführt werden. Dieser Vorgang dauert rund 6 Arbeitsstunden.
  • Zwei Formulare müssen vom Kunden ausgefüllt werden:
    • Das Bestellformular für die neue Z.E. 40 Batterie.
    • Der neue Upgrade-Vertrag für die Batterie-Miete.
  • Der Batteriewechsel ist nur möglich, wenn die ausgewechselte 22-kW-Batterie keine technischen oder mechanischen Schäden aufweist.
  • Das Fahrzeug darf keine vom Hersteller nicht autorisierten Umbauten erfahren haben.
  • Die Upgrades können ab sofort durchgeführt werden, es empfiehlt sich, frühzeitig mit dem Z.E. Experten Kontakt aufzunehmen.
  • Der Wert der Batterie steigt nach dem Upgrade, unabhängig vom Fahrzeugalter. Es ist daher notwendig, dass der Kunde seine Versicherungsgesellschaft darüber informiert.

Hier ist das Bestellformular zum herunterladen:

Download
ZOE Batterie Bestellformular (DE).pdf
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Das Bender-Update - Lösung für ein Ladeproblem mit der KEBA Wallbox P-30

Nach hartnäckigen Recherchen und vielen Diskussionen mit dem Hersteller konnte Bruno Landolt sein Ladeproblem mit der KEBA-Wallbox P 30 lösen.

Beachte seinen Report auf der Seite "Ihre Beiträge". Die Wallbox kann nun beim Hersteller gratis repariert bzw. updatet werden. Ein Blumenstrauss der ZOE-Besitzer ist Bruno gewiss.


Reichweiteneinfluss von  Nebenaggregaten

Die Reichweite von Elektromobilen hängt von sehr vielen Faktoren ab. Die wichtigsten sind die Fahrweise, die Nutzung von Nebenaggregaten und die Zuladung. Wie Fahrweise und Gewicht die Reichweite beeinflussen, weiss der geübte Fahrer bald, ebenso die Wirkung von Wind, Regen, Steigung und hohe Geschwindigkeit (Luftwiderstand wächst mit der Geschwindigkeit im Quadrat).

Doch wievel Strom verbrauchen eigentlich die Nebenaggregate? Eine Studie der "Schaufenster Elektromobilität", gefördert durch die Deutsche Regierung und zahlreiche Konsortialpartner bringt nun Klarheit. Angenommen wurde ein Fahrzeug mit einer 30 kWh Batterie und einer Reichweite von 200 km bzw. einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 km. Selbstverständlich hängt in der Praxis viel davon ab, wie lang die Nebenaggregate in Betrieb sind.

Nebenaggregat Leistungsbedarf in kWh Reduzierte Reichweite in km       in /%
Heizung 4.5

46 km         /23%

Klimaanlage 1.5

18 km         /9%

Sitzheizung 0.3

4 km           /2%

Heckscheibenheizung 0.3

4 km           /2%

Innenraum Lüftung 0.4

5 km           /3%

Scheibenwischer 0.15

2 km           /1%

Scheinwerfer 0.15

2 km           /1%

Navigationssystem, Radio, Aussenspiegel,

Nebelscheinwerfer, Fensterheber

jedes 0.1

1 km          /0.5%

Nebelschlussleuchte 0.04

0.5 km        /0.3%

Die Auswertung zeigt, dass Heiz- und Kühlaggregate die wesentlichen Zusatzverbraucher sind, die zudem in der Regel während der ganzen Fahrt in Betrieb sind. Im Winter kommt dazu, dass die Batterien an der Kälte weniger vollgeladen werden können und während der kalten Fahrt weniger leisten.

Eine Zusammenfassung der Studie ist hier zu finden.


"Die Ernüchterung folgt im Alltag"

Das Fachmagazin "Auto-Bild" hat die Reichweite von acht Elektroautos im Winter-Alltag getestet. Für Elektrofahrer nicht überraschend: Die Reichweite sinkt im Winter sehr deutlich. Nur schon die Heizung verbraucht ein bis zwei kWh pro 100 Kilometer, zudem sinkt die Leistungsfähigkeit der Akkus. Alle acht Elektroautos haben im Winter die gleiche Strecke abgefahren. Dabei gab es folgende Ergebnisse:

Fahrzeug                        NEFZ-Test Winterfahrt inkl. Autobahn In Prozent der Herstellerangabe
Opel Ampera 520 Km

273 Km

52%

Renault ZOE 400 Km

244 Km

61%

VW e-Golf 300 Km

208 Km

69%

Hyundai Ioniq Electric  280 Km 

192 Km

69%

Kia Soul EV 250 Km

167 Km

67%

Nissan e-NV200 Evalia 170 Km

101 Km

59%

Smart Fortwo electric drive 160 Km 

84 Km

52%

VW e-UP 160 Km

79 Km

49% 

Wenn man danach gefragt wird, ist es wohl erlaubt, ungefähre Angaben zu machen, dass die Autos im Sommer um die 70-80% des Testzyklus erreichen, im Winter noch 60-70%. Die Winterreichweite ist gegenüber dem Sommer etwa 15-30% "kürzer".


Reale Reichweite und die wichtigsten Faktoren dazu

Ein interessanter Überblick über die verschiedenen Faktoren der Reichweite bietet eine deutsche Abhandlung

Lesenswert ein Beitrag der Firma Muvon

Aus den Erfahrungen vieler E-mobil-Fahrer darf man schlussfolgern, dass der grösste Reichweitenbremser die Aussentemperatur ist. So ist es beim ZOE, der im Sommer in der Garage über 300 km Reichweite anzeigt, völlig normal, dass in der gleichen Garage bei Null Grad gerade noch 200 Km angezeigt werden. Und wenn dann zusätzlich im Winter die Zusatzaggregate, insbesondere die Heizung voll angestellt werden, muss man wohl die Routenplanung etwas vorsichtiger machen.


Elektromobilität und Reichweitenangst

Marc Melliger hat im Rahmen seiner Masterarbeit an der ETH Zürich im Bereich Umweltnaturwissenschaften  das Thema Elektromobilität und Reichweitenangst behandelt. Dabei wurde eine Meinungsumfrage durchgeführt, die auch Mitglieder des ZOE-Clubs ausgefüllt haben. Soeben hat uns der Verfasser eine erste Zusammenfassung seiner Resultate zugesandt, die man hier nachlesen kann.. 


Elektromobilität in Gemeinden

Energie Schweiz hat einen praktischen Ratgeber für "Elektromobilität in Gemeinden" herausgegeben. Er kann hier kostenlos heruntergeladen werden.


Kassensturzbericht zu Elektroautos

Der Kassensturz hat untersucht, welche Reichweite Elektroautos unter realistischen Bedingungen erreichen, ob die Ladeinfrastruktur ausreichend ist und welches die CO2-Bilanz von Elektroautos gegenüber Verbrennern ist. 

Dabei wurde festgestellt, dass betreffend Reichweite gegenüber den Herstellerangaben eine grosse Kluft besteht. Die Elektroautos erreichen zwischen 55% und 60% der in den Prospekten aufgeführten Reichweiten. Allerdings wird da zwischen NEFZ-Test und Realität verglichenn, was ziemlich sinnlos ist. Der NEFZ-Test ist ein Labortest unter restriktiven Bedingungen, damit die Elektroautos miteinander verglichen werden können. Die Autofirmen weisen in ihren Prospekten auf diese Tatsachen hin, allerdings oftmals im Kleingedruckten, was nicht besonders kundenfreundlich ist. Es scheint aber so zu sein, dass im Kundengespräch auf diese Tatsache hingewiesen wird, denn keine Garage kann es sich leisten, ein Fahrzeug mit nie zu erreichenden theoretischen Reichweiten zu verkaufen. Der Kassensturzbeitrag hat nicht darauf hingewiesen, dass bei ihrem Test für die Strommessung ungeeignete Kabel (zu dünn -> hoher elektrischer Widerstand -> viel Wärmeverlust)  verwendet wurden und sie deshalb eine um einige Prozentpunkte zu tiefe maximale Reichweiten berechnet haben.

Im CO2-Test schneiden die Elektroautos generell gut ab, insbesondere wenn der Strom umweltfreundlich produziert wird. Da kann ein ZOE locker mit halbem CO-2 Ausstoss punkten gegenüber einem Suzuki Swift. 


500 Elektroautos für ZITY-Carsharing in Madrid

In Madrid geht in diesem Monat (Dezember 2017) eine neue Elektroauto-Carsharing-Flotte mit 500 Fahrzeugen an den Start. Die Batterie-Autos vom Typ Renault ZOE werden von dem Mobilitätsdienst ZITY bereitgestellt, den Renault gemeinsam mit dem spanischen Unternehmen Ferrovial betreibt. Das neue „grüne“ Carsharing-Angebot wird in großen Teilen der spanischen Hauptstadt zur Verfügung stehen. Für die bedarfsgerechte Verfügbarkeit der zur Kurzzeitmiete angebotenen E-Autos soll eine intelligente Software sorgen, an- und abgemietet wird via Smartphone-App. Madrid hat laut Renault die höchste Rate an täglichen Carsharing-Fahrten, mit der neuen Stromer-Flotte wird die Metropole nun auch zu einer der führenden Elektroauto-Carsharing-Regionen. Die Fahrzeuge von ZITY dürfen in Madrid kostenlos parken und das Stadtgebiet auch dann befahren, wenn Verbrenner wegen hoher Luftverschmutzungswerten Einfahrrestriktionen unterliegen.Eine Besonderheit des Madrider Carsharing-Angebots ist den Betreibern zufolge eine dank Bluetooth-Technologie deutlich zuverlässigere und schnellere Verbindung zwischen Smartphone und Fahrzeug. Den Nutzern steht dabei exklusiv die Top-Version des Renault ZOE mit 400 Kilometern Norm- und um die 300 Kilometern Alltags-Reichweite zur Verfügung.


Ziele für die Elektroumrüstung

Immer mehr Länder legen sich auf ein Jahr fest,ab dem Autos mit Verbrennungsmotor nicht mehr verkauft werden dürfen. Andere wiederum legen eine Quote für Elektroautos fest. 

  • Deutschland: Grüne fordern Verkaufsverbot ab 2030
  • Grossbritannien: plant Verkaufsverbot ab 2040
  • Frankreich: plant Verkaufsverbot ab 2040
  • China: plant Quote für Elektroautos von 8% ab 2018
  • Norwegen: Verkaufsverbot ab 2015

Kosten für eine volle Stromladung

basierend auf EKZ Mixstrom Privat 2017, Niedertarif 12,43 Rp/kWh

  • Elektrobikes: 0.1-2 kWh à 0.25 CHF
  • Elektro-Scooters: 1-3 kWh à 0.37 CHF
  • Elektro-Motorräder: 1-5 kWh à 0.62 CHF
  • Plug-in Hybrid: 1-10 kWh à 1.24 CHF
  • Elektroautos: 5-25 kWh à 3.10 CHF

Mythbuster Elektroauto

Zu den Elektroautos gibt es immer noch zahlreiche Vorurteile wie: Zu teuer, zu geringe Reichweite, zu wenig Ladestationen etc.

Eine empfehlenswerte Broschüre räumt mit diesen "Mythen" auf, erklärt insbesondere, weshalb sich die Situation immer schneller ändern wird und dass heute ein Elektroauto in vielen Situationen ein absolut gleichwertiges Fahrzeug sein kann.

Download
Mythbuster Elektroauto.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB

Ein Film über die Entwicklung von Elektroautos

http://www.youtube.com/watch?v=5KP8XEb4U7s&feature=player_detailpage