Ladestationen


Das ABC des Elektroauto-Ladens

Was ist AC-Laden oder DC-Laden? Welche Stecker sind nötig? Wie lange dauert das Laden?

Solche und ähnliche Fragen stellen sich dem Besitzer eines Elektromobils. Hier finden Sie eine einfache Darstellung, die Ihnen das alles erklärt.


Ladestation für Mieter?

Viele Elektromobilbesitzer sind Mieter oder Stockwerkeigentümer und dürfen in ihren Garagen nicht einfach eine Ladestation einbauen. Da braucht es das Einverständnis des Vermieters oder die Zustimmung der Eigentümerversammlung beim Stockwerkeigentum. 

Wenn man mit einem solchen Begehren beim Vermieter Erfolg haben will, tritt man am besten gleich mit einem technischen Dossier an, worin die geplanten Installationen beschrieben werden. Primär geht es wohl vorerst um die benötigte Ladekapazität. Ein Haushaltanschluss mit 230 Volt Spannung und 10 Ampère Stromstärke genügt in der Regel nicht. Es muss also schon bei der Zuleitung verstärkt werden.

Alles was zu diesem Thema wichtig ist, kann man auf 2 Merkblättern von Swiss eMobility erfahren.

Die Merkblätter können Sie hier herunterladen:


Z.E. Pass mit differenzierter Tarifstruktur

Die Firma Bosch Software Innovations teilt den ZOE-Besitzern mit, dass der Z.E. Pass zum 24.4.2018 eine neue Tarifstruktur erhalten hat. Es gibt an den Ladestationen zukünftig unterschiedliche Preise, je nach Leistung. Die Servicegebühr wird von 0.50 Euro auf 0.20 Euro reduziert.Gleichzeitig werden die Nutzungsbedingungen für den Z.E. Pass geändert. Wer nicht einverstanden ist, wird gekündigt und der Account gelöscht. Hier weitere Informationen.

Offenbar sind diese Tarifänderungen ein aktuelles Vorgehen verschiedener Ladestationen-Anbieter. So reduziert z.B. MOVE Mobility AG die Preise für das Jahresabonnement von CHF 79 auf CHF 59. Das Preismodell wird auf 1.6.2018 auf einen zeitbasierten Tarif umgestellt. Das Preismodell zielt darauf ab, die Benutzer dazu zu bewegen, den Ladeplatz nach dem Ladevorgang rasch zu räumen. Sehen Sie hier den Brief von MOVE.


Ladestation finden

Ein aktuelles Verzeichnis von Ladestationen in Europa findet sich unter LEMnet.org


 Das Netz öffentlich zugänglicher Ladestationen für Elektrofahrzeuge wächst schnell. Aktuell sind in der Schweiz bereits 1000 dieser Stromtankstellen installiert. Als Ergebnis der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen LEMnet und dem Verband e’mobile sind sie in der ersten nationalen Datenbank der Schweiz erfasst. Ein Projekt, das EnergieSchweiz unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter www.e-mobile.ch.


Das Verzeichnis der öffentlich zugänglichen Ladestationen ist mit vielen nützlichen Informationen ausgestattet. Jede Ladestation zeigt die möglichen Stecker, den Betreiber, die Kontaktadresse, allenfalls ein Restaurant in der Nähe etc. Damit lässt sich eine Reise sehr gut planen.


 Hochleistungsschnellader für eAutos

Autobahnraststätten, Restaurants, Hotels und Einkaufszentren, die sich unmittelbar an einer Autobahnausfahrt befinden, rege befahrene Industriezonen oder Betriebsgelände von Energieversorgern eignen sich für die Einrichtung von Hochleistungsschnellladern für eAutos. Die Firma GOFAST übernimmt die Investitionen, Bauarbeiten und Betrieb, sowie das Betriebsrisiko. siehe www.gofastcharge.com/


Ladestrom- und Stecker-Arten für Elektroautos

Einen instruktiven Artikel über Stecker, Ladestrom und Reichweite findet man in Auto,Motor und Sport


Lademöglichkeiten und Ladezeit beim ZOE.

Für individuelle Berechnung hier klicken


Aus der Webseite von The Mobility House:

 

Technisches Grundwissen zu Elektromobilen

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Ladeleistung (ein- oder dreiphasig)

Für die Berechnung der Ladeleistung benötigen Sie die Anzahl der Phasen, die Spannung und Stromstärke Ihres Stromanschlusses für die Ladestation. Bei einem dreiphasigen Anschluss spielt auch noch die Art, wie die Ladestation an das Netz angeschlossen ist, eine Rolle. Je nachdem, ob in Stern- oder Dreieckschaltung, liegt die Spannung bei 230 V oder 400 V. Haben Sie diese Informationen, können Sie die Werte ganz einfach in folgende Formeln einsetzen:

Ladeleistung (Einphasenwechselstrom):

Ladeleistung (3,7 kW) = Phasen (1) * Spannung (230 V) * Stromstärke (16 A)

Ladeleistung (Drehstrom, Dreiphasenwechselstrom), Sternschaltung:

Ladeleistung (22 kW) = Phasen (3) * Spannung (230 V) * Stromstärke (32 A)

Alternativ: Ladeleistung (Drehstrom, Dreiphasenwechselstrom), Dreieckschaltung:

Ladeleistung (22 kW) = Wurzel (3) * Spannung (400 V) * Stromstärke (32 A)

Beispiel: Möchten Sie eine Ladeleistung von 22 kW erreichen, muss Ihre Elektroinstallation auf dreiphasiges Laden mit einer Stromstärke von 32 A ausgelegt sein.

 

Ladezeit

Die Ladezeit berechnen Sie ganz einfach, indem Sie die Batteriekapazität durch die Ladeleistung Ihres Elektroautos teilen. Beim Tesla sind es 85 kWh durch 22 kW ergibt 3,9 h. Die Ladeleistung ist während des Ladevorgangs jedoch nicht konstant, sondern kann abhängig vom Zustand der Batterie limitiert sein. Aus diesem Grund addieren wir in unseren Berechnungen mindestens eine halbe Stunde hinzu.

Ladezeit (4 h) = Batteriekapazität (85 kWh) / Ladeleistung (22 kW)

 

Reichweite

Für die Berechnung der Reichweite teilen Sie einfach die Batteriekapazität durch den Energieverbrauch und multiplizieren das Ganze mit 100. Bitte beachten Sie, dass es sich hier nur um errechnete Werte handelt. Die reale Reichweite hängt u. a. von der Fahrweise und der Nutzung von elektrischen Verbrauchern, wie der Heizung ab. Außerdem steht zum Schutz der Batterie häufig nicht die gesamte Kapazität zur Verfügung.

Reichweite (469 km) = Batteriekapazität (85 kWh) / Energieverbrauch (18,1 kWh / 100km) * 100

 

 

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