ZOE-Info

Ein zweites Leben für die ZOE-Batterien

Was passiert eigentlich mit den Batterien des ZOE, wenn sie am Ende ihres ZOE-Lebenszyklus (8 - 10 Jahre) sind?

Sie werden entweder rezykliert oder erhalten eine neue Funktion als Batteriespeicher. Die Groupe Renault hat mit der englischen Firma "Connected Energy" zwei Schnell-Ladestationen  mit Energiespeichern aus alten Batterien ausgerüstet (siehe Bild). Mit dem System, E-STOR genannt, will Renault ihre globale Strategie der Energiespeicherung voranbringen.Die Idee ist es, auch Ladestationen ohne direkten Netzanschluss betreiben zu können. Damit wäre es möglich, ohne grössere Infrastruktur-Investitionen quasi überall Ladestationen aufzustellen. Vorstellbar wären damit auch mobile Ladestationen, die man für besondere Anlässe aufstellen und wieder abtransportieren könnte. Renault plant die Errichtung solcher Speicher-Ladestationen in Europa, wobei die Aufladung der Batterien auch über Photovoltaische Anlagen erfolgen kann.

Die Batterien mit dem "2. Leben" können auch als Speicher der Industrie oder Privaten zur Verfügung gestellt werden.

Einen Bericht darüber findet man hier.

Interview mit Eric Feunteun,

Direktor Elektrofahrzeug-Programm, Goupe Renault

 

Der Präsident des ZOE-Clubs, Bruno Landolt, konnte im Rahmen der Veranstaltungen um das Formula E-Rennen ein Exklusiv-Interview mit Eric Feunteun führen, worin es um die Weiterentwicklung des ZOE ging. 

Die wichtigsten Antworten des Elektromobil-Verantwortlichen waren:

  • Die App Z.E.Services wird per Ende 2018 grundlegend erneuert.
  • Die App wird einfach und intuitiv zu bedienen sein
  • Man kann jede Minute den Ladezustand abfragen
  • Reiseplanung per App mit Übertrag an die Navigation ist in naher Zukunft zu erwarten.
  • Es wird nicht erlaubt sein, den Standort des ZOE via GPS festzustellen
  • Andere Entwicklungen sind denkbar aber noch nicht spruchreif.

Eric Feunteun (Mitte) mit Bruno Landolt

 

Zum Batterie-Update lauten die Antworten:

  • Wie viele 41kWh-Batterien für die Schweiz 2018 zur Verfügung stehen ist noch offen. Verbaut wurden bis jetzt 27 Batterien, 25 Updates sind terminlich fixiert.
  • Wann die nächste Ausbaustufe der Batterien kommt, kann nicht kommuniziert werden
  • Die Upgrade-Möglichkeit wird es dannzumal nicht mehr geben

Zum CSS Combo DC Ladestecker:

  •  Der neue ZOE kann mit CSS Combo DC (Gleichstrom) mit maximal 50 KW aufgeladen werden. Die AC-Ladung via Typ 2 Stecker mit max. 22 kW wird weiterhin bestehen bleiben.
  • Ältere Fahrzeuge werden nicht nachgerüstet werden können.

Zu den elektronischen Fahr-Assistenzsystemen:

Die Systeme Fahrspurassistent, Distanzassistent ASCC, die automatische Notbremsfähigkeit und der Totwinkelassistent mit Rear-Cross-Traffic Alert werden mit unbestimmtem Datum eingeführt werden.

 

Sie können das vollständige Interview hier nachlesen 

Herr Feunteun hat auch dem Blick ein Interview gegeben, das Sie hier nachlesen können.

Aussetzen Batterie ZOE Upgrade

Wie einer Mitteilung von Renault Schweiz an ihre Händler zu entnehmen ist, kommt es infolge der sehr starken Nachfrage nach Z.E.40-Batterien und neuen ZOE-Bestellungen zu weltweiten Lieferengpässen bei den Upgrade-Batterien. Es können deshalb zur Zeit keine weiteren Anträge für das Upgrade entgegengenommen werden. Von der Sperre ausgenommen sind alle ZOE "Swiss-Edition", die automatisch Anrecht auf ein kostenloses Upgrade besitzen. 

Dies bedeutet, dass bei Bestellungen von Upgrade-Batterien zur Zeit noch kein Liefertermin bekanntgegeben werden kann. Es ist mit langen Lieferzeiten bis zum letzten Quartal 2018 zu rechnen. 

Z.E. Pass mit differenzierter Tarifstruktur

Die Firma Bosch Software Innovations teilt den ZOE-Besitzern mit, dass der Z.E. Pass zum 24.4.2018 eine neue Tarifstruktur erhalten hat. Es gibt an den Ladestationen zukünftig unterschiedliche Preise, je nach Leistung. Die Servicegebühr wird von 0.50 Euro auf 0.20 Euro reduziert.Gleichzeitig werden die Nutzungsbedingungen für den Z.E. Pass geändert. Wer nicht einverstanden ist, wird gekündigt und der Account gelöscht. Hier weitere Informationen.

Offenbar sind diese Tarifänderungen ein aktuelles Vorgehen verschiedener Ladestationen-Anbieter. So reduziert z.B. MOVE Mobility AG die Preise für das Jahresabonnement von CHF 79 auf CHF 59. Das Preismodell wird auf 1.6.2018 auf einen zeitbasierten Tarif umgestellt. Das Preismodell zielt darauf ab, die Benutzer dazu zu bewegen, den Ladeplatz nach dem Ladevorgang rasch zu räumen. Sehen Sie hier den Brief von MOVE.

Präventivmassnahme für den ZOE

Renault hat gewisse ZOE-Halter per Brief aufgefordert, das Fahrzeug in die Vertrags-Werkstatt oder einen anderen offiziellen Renault-Betrieb zu bringen.

Begründung: 

  • Regelmässig überprüfen wir die Qualität unserer Produkte. In diesem Rahmen wurde festgestellt, dass bestimmte Fahrzeuge des Modells ZOE in der Parkposition Wählhebel auf "P" möglicherweise nicht ordnungsgemäss gesichert werden können. Die Parkbremse („Handbremse“) des Fahrzeugs ist aber weiterhin funktionsfähig und kann genutzt werden, um das Fahrzeug gegen Bewegung zu sichern. Als Präventivmassnahme umfasst diese Initiative den Austausch eines Gestänges.
  • Betroffene Kunden erhalten ein Einschreiben mit Rückschein mit der Aufforderung, ihr Fahrzeug zu einem Renault Z.E. Partner zu bringen. Die Massnahme nimmt weniger als einen Tag in Anspruch und die Kosten der Massnahme werden von Renault übernommen. Termine können ab sofort vereinbart werden, denn unsere Partnerbetriebe werden jeweils noch vor den Kunden informiert. 

Neues aus dem Hause Renault

Marc Utzinger, Kommunikationsattaché der Groupe Renault hat uns folgende Aktualitäten aus dem Hause Renault zugestellt:

 

  • Der neue Elektromotor R110 ist eine Eigenentwicklung von Renault und basiert auf dem bisherigen Aggregat R90. Vom Vorgänger übernimmt der fremderregte Drehstrom-Synchronmotor die hohe Energieeffizienz. Trotz des Leistungszuwachses benötigt der R110 keinen zusätzlichen Bauraum. Auch das Gewicht bleibt auf dem Niveau des bisherigen Antriebs. ZOE Fahrer profitieren deshalb unverändert von der voll alltagstauglichen Reichweite von 300 Kilometern, wie sie auch von den Ergebnissen des aktuellen Zertifizierungsverfahrens nach dem WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) bestätigt wird. Das neue Aggregat R110 leistet 80 kW/109 PS und übertrifft damit den Vorgänger R90 um 12 kW/17 PS. 
  • Dank der Extrapower absolviert der ZOE mit R110 Aggregat die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h zwei Sekunden schneller als bisher, was zum entspannten Fahren auf Autobahnen und Schnellstrassen beiträgt. Das am Standort Cléon gefertigte Triebwerk mobilisiert sein Maximaldrehmoment von 225 Nm bereits beim Anfahren. Mit der Einführung des neuen Aggregats sind Renault Elektromotoren jetzt in Varianten mit 44 kW/60 PS, 57 kW/76 PS, 68 kW/92 PS und 80 kW/109 PS verfügbar. Sie treiben Kangoo Z.E., ZOE und den neuen Elektrotransporter Master Z.E. an. Hinzu kommt der Smart Electric Drive des Kooperationspartners Daimler.
  • Als weiteres Novum für den ZOE erlaubt das serienmässige Touchscreen-Multimediasystem Renault R-LINK Evolution die Smartphone-Integration über Android. Damit können User beliebte mobile Apps von ihrem Endgerät schnell und intuitiv über die Bedienelemente des Fahrzeugs nutzen – per Sprachsteuerung, am Lenkrad oder über den Touchscreen. Musik- und Hörbuch-Streamingdienste wie Spotify und Audible gehören ebenso zum Portfolio wie Messaging Apps und Navigationsdienste mit Echtzeitverkehrsdaten.
  • Ebenfalls neu ist die Metalliclackierung in «Blueberry Purple». Die neue Sonderserie «Limited», welche die Ausstattung «Intens» ablöst, wird durch das «Blueberry Purple»-Paket ergänzt. Neben der gleichnamigen Aussenlackierung zeichnet dieses sich unter anderem durch die Dekorleiste am Instrumententräger sowie die Einfassungen von Lüftungsdüsen, Wählhebel und Lautsprechern in Mattviolett aus. Hinzu kommen schwarze Sitze mit violetten Dekorelementen.
  • Der ZOE mit dem R110 Aggregat ist in der Schweiz seit März 2018 bestellbar. Gleichzeitig verschwindet die „kleine Batterie“ aus dem Angebot.

Lesen Sie hier ein Interview mit Marc Utzinger, das er dem ZOE-Club (schriftlich) gegeben hat.

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Elektroautos nicht mehr teurer als Verbrenner

Die meisten Elektroautos kosten noch deutlich mehr als vergleichbare Verbrenner-Fahrzeuge. Renault geht davon aus, bei strombetriebenen Kleinwagen dank sinkender Batteriekosten in wenigen Jahren preislich mit Benzin- und Diesel-Fahrzeugen gleichziehen zu können.

 

Der Batteriepreis pro Kilowattstunde könnte  bei Elektroautos bis 2020 um 30 Prozent sinken. Bei Elektromotoren geht Renault dank zunehmender Synergien in der Fertigung von Kostensenkungen von um die 20 Prozent in den nächsten beiden Jahren aus. Hinzu kämen Einsparungen durch die neue Plattform-Strategie von Renault-Nissan-Mitsubishi. Durch die Allianz können die Entwicklungskosten im Elektrobereich um 40 Prozent  und die Fertigungskosten um 30 Prozent gesenkt werden.

Renault will in den nächsten vier Jahren 8 neue Batterie-Autos und 12 teilelektrische Hybridfahrzeuge auf den Markt bringen. Elektrische Autos von Renault, Nissan und Mitsubishi werden dabei künftig auf einer gemeinsamen, von Grund auf für den alternativen Antrieb konzipierten Plattform aufbauen. Ab 2020 ist eine komplett neue Familie von Elektromotoren und Batterien mit über 600 Kilometern Reichweite geplant.

(Aus: ecomento.de, 22.3.2018)

Eine ZOE-App für neugierige ZOE-Fahrer

Moderne Autos haben ein On-Board-Diagnose-System (OBD), das alle möglichen Fahrzeugwerte und -parameter ausgeben kann. Über eine standardisierte Buchse zum CAN-Bus können Diagnosegeräte angeschlossen werden; mit Adaptern auch Computer und sogar Handys. Mit einer entsprechenden App kann man dann diverse Informationen abrufen und anzeigen. Diese sind viel detaillierter als die Infos, die man normalerweise in den Fahrzeugdisplays zu sehen bekommt.

Aus diesem Grund können eigentlich nur die Geräte der Fahrzeughersteller die Informationen aus dem OBD-System auslesen und interpretieren.

Nun haben sich einige begabte Programmierer, selbst begeisterte ZOE-Fahrer, daran gemacht, die Informationen, die die OBD-Schnittstelle in Renaults Z.E.-Fahrzeugen ausgibt, zu analysieren.

Herausgekommen ist die App "CanZE", mit der man im ZOE eine weitere Informationsschicht erschliessen kann wie beispielsweise die aktuellen Ladeleistung, den Ladestand, die Zellspannung, die Akku-Temperatur?

Die CanZE-App gibt es für Android und iOS und man kann sie über die entsprechenden Stores herunterladen und installieren.

Damit die App CanZE Verbindung mit dem OBD aufnehmen kann, benötigt man einen Adapter, der an die OBD-Buchse im Fahrzeug angesteckt wird und der per Bluetooth (oder WiFi) mit Handys oder Tablets kommunizieren kann.

Die Information stammt aus dem Artikel "Yes we CanZE" auf der Blogseite von Stephan Hilchenbach.

Dort findet sich eine ausführliche Beschreibung der App und was man damit machen kann.

Abschleppen des ZOE - wie geht das richtig?

Gemäss der Bedienungsanleitung des ZOE Seite 5.19 darf man einen ZOE bei Strompanne und vollständig entladener Batterie wie jedes normale Auto abschleppen. Bei allen übrigen Pannen muss das Fahrzeug aber vollständig - mit allen 4 Rädern - aufgeladen werden, man darf es also nicht mit aufgebockten Vorderrädern abschleppen. 

Dies begründet Renault damit, dass diese Vorschrift  eine Sicherheitsmassnahme sei, weil der Kunde in allen anderen Pannenfällen oftmals nicht abschätzen könne, was der Grund der Panne sei. Mit dem Abschleppen auf einer Abschleppbühne wird verhindert, dass der allfällige Schaden noch grösser wird (Bsp. im Falle einer gebrochenen Radfeder, Aufhängung, etc.).

Daraus darf man aber sicher folgern, dass das Abschleppen mit aufgebockten Vorderrädern verantwortet werden kann, wenn sicher feststeht, dass dies den Schaden nicht vergrössert. Das sollte eigentlich ein offizieller Abschleppdienst abschätzen können und deshalb die Verantwortung für die Abschleppart übernehmen. Man riskiert aber damit, dass Renault bei Folgeschäden die Haftung ablehnen kann.

Renault will Kosten senken

Renault will sich beim ZOE in den kommenden Jahren darauf konzentrieren, die Kosten deutlich zu senken. Man möchte nicht mehr über den Kosten eines vergleichbaren Verbrenner-Fahrzeugs liegen.  Man versucht insbesondere mit der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi umfassende Synergien zwischen den Marken zu erreichen. 

In den nächsten vier Jahren will Renault 8 neue Batterie-Autos und 12 teilelektrische Hybridfahrzeuge auf den Markt bringen. Ab 2020 ist eine komplett neue Familie von Elektromotoren und Batterien mit über 600 Kilometern Reichweite geplant.

Der ZOE ist das "Grünste Auto der Schweiz".

An der "Auto-Oscar-Nacht" des Ringier-Verlags vom 9.12.2017 wurde der ZOE Z.E.40 von Renault von  einer Fachjury zum ökologisch besten (oder beliebtesten) Auto des Jahres gewählt , vor dem Opel Ampera und dem Audi A5 Sportback g-tron.

 

 «Schweizer Auto des Jahres 2018» wurde der rein elektrische Opel Ampera-e. Er überzeugte die Fachjury mit guten Alltags- und Fahrqualitäten sowie über 500 Kilometer Reichweite.

Diese Wahl ist wohl ein Durchbruch für die Elektromobilität in der Schweiz. Gegen die vielen vielleicht schöneren, schnelleren, günstigeren oder auffallenderen Verbrenner-Autos bekannte sich die zwölfköpfige Fachjury erstmals für ein CO2 freies Automobil ohne Antrieb aus nicht erneuerbaren Rohstoffen. Von einer Jury, bestehend aus den Rennprofis Nico Müller (25), Marc Surer (66) und Rahel Frey (31) sowie Fachjournalisten, die bisher nicht durch ihre Affinität zum Elektroantrieb bekannt waren, gewürdigt zu werden ist  ein ermutigendes Zeichen.

Der Opel Ampera-e. 400 Autos verkauft in der Schweiz.

Erstes ZOE-Club Mitglieder-Treffen

 

Am 2. Dezember 2017 haben sich in der Umweltarena in Spreitenbach acht Mitglieder des ZOE-Clubs zum ersten Mal zu einem Kennenlernen und Gedankenaustausch getroffen. Bruno Landolt und Katharina Hasler berichteten über die Gründung des Clubs und die ersten Arbeiten. Der Club hat sich Statuten gegeben und an der ersten (Gründungs-)Versammlung den Vorstand bestimmt mit Bruno Landolt als Präsidenten, Katharina Hasler als Kassierin und Piero Tami als Verantwortlichen für Veranstaltungen. In der Folge wurde ein Flyer erarbeitet, der für die Werbung von Mitgliedern zum Einsatz kommt. Alle 128 Renault-Händler in der Deutschschweiz wurden angeschrieben und es wurde gebeten, diesen Flyer den Neukäufern eines ZOE ins Handschuhfach zu legen oder persönlich zu übergeben. Der Präsident hat an der "Auto Zürich" Messe Kontakte mit den Verantwortlichen von Renault Suisse knüpfen können. Der Informationsverantwortliche von Renault Suisse steht uns für Auskünfte und Zusammenarbeit zur Verfügung. Kontakte wurden mit dem ZOE-Club Austria geknüpft und mit dem Renault Club (Schweiz) wurde eine erste Zusammenarbeit ins Auge gefasst. Obwohl die Werbung erst angelaufen ist, konnten bisher bereits 16 Mitgliedereintritte verbucht werden. Im Anschluss an diese Informationen entwickelte sich ein angeregter Informationsaustausch über die Erfahrungen mit dem Fahrzeug und die allgemeine Situation im Bereich der Elektromobilität. Was die meisten ZOE-Besitzer mit der 22kWh-Batterie beschäftigt ist die Frage, ob und wann ein Austausch der Batterien auf 41 kWh möglich sein wird. Darüber kursieren in Foren verschiedenste Informationen und Gerüchte. Fest steht, dass Renault bis jetzt weder einen Zeitpunkt noch die Bedingungen eines Austausches verbindlich bekanntgegeben hat. Da die Lieferzeiten für einen neuen ZOE inzwischen mehrere Monate betragen, ist man vermutlich noch nicht in der Lage, den Akku-Tausch auf breiter Basis freizugeben.Vielleicht möchte Renault auch einfach lieber neue Fahrzeuge verkaufen, als ältere nachzurüsten...

 

Auf die nächste Generalversammlung, die am 14. April 2018 im Hotel Rössli in Illnau stattfindet, wird eine Ergänzung des Vorstandes angestrebt. Mitglieder, die sich für eine Mitarbeit interessieren,sind eingeladen, sich beim Präsidenten Bruno Landolt zu melden.

Aufgepasst bei der Batteriemiete

 

Der Käufer eines ZOE unterzeichnet bei der Option "Batteriemiete" einen Vertrag mit RCI Finance SA, Urdorf, der einige wichtige Bestimmungen enthält, die man beim Kauf gerne überliest und sich damit nicht Rechenschaft gibt, was eigentlich bei einer Beschädigung der Batterie für Folgen für den ZOE-Besitzer entstehen.

Gemäss Art. 9.3 dieses Mietvertrages gilt: 

"Im Falle eines Schadens mit Ausserverkehrsetzung des Fahrzeugs, der nicht den Totalschaden oder Verlust der Batterie zur Folge hat, muss der Mieter auf seine Kosten oder von seinem Versicherer den Ausbau, die Instandsetzung und die Rückgabe der Batterie vornehmen lassen."

 

Das kann dann gut und gern Fr. 4'000.-- kosten, weil insbesondere der Rücktransport der Batterien nach Frankreich gewaltig ins Geld geht.

Weiter steht in Artikel 8, dass die Batterien (auch im Fall der Miete) versichert werden müssen. Bei der Vollkasko-Versicherung des ZOE sollte man also nicht nur den Preis des Wagens plus Zubehör berücksichtigen, sondern auch die Batterien (zirka 8'700 Fr.):

"Der Mieter verpflichtet sich, eine den Batteriewert deckende Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung (inklusive Diebstahl) mit einem Selbstbehalt von CHF 1'000.- abzuschliessen."

Der Versicherungswert ist aus dem Mietvertrag ersichtlich und entspricht nicht einem allfälligen Kaufwert. Der Mieter ist dementsprechend verpflichtet, den Versicherer seines Fahrzeugs über den Abschluss des Batteriemietvertrags zu informieren und bei ihm einen Zusatz abzuschliessen:

  • für seine Haftpflicht
  • für Schäden am Fahrzeug und an der Batterie;
  • für Diebstahl und Brand;
  • für Konsequenzen von klimatischen Ereignissen und Naturkatastrophen 

Der Mieter muss daher auf erste Aufforderung der Vermieterin:

  • die Zahlung der Prämien belegen,
  • eine Versicherungsbescheinigung für das Elektrofahrzeug, in das die Batterie eingebaut ist, vorweisen 
  • oder eine separate Versicherung für die Batterie vorlegen.

Im Falle von Totalschaden oder Diebstahl, die die Batterie betreffen, tritt der Mieter sämtliche Ansprüche gegen die Versicherung an die Vermieterin ab und verpflichtet sich, eine entsprechende Abtretungsklausel in der von ihm gezeichneten Versicherungspolice anzubringen. Die Vollkaskoversicherung muss für die gesamte Dauer der Batteriemiete beibehalten werden.

 

Wir empfehlen allen ZOE-Besitzern, diese Verpflichtung zu beachten. Ein Mitglied hat diesbezüglich schon unangenehme Erfahrungen machen müssen.

Lesen Sie hier den Mietvertrag von RCI Finance zur ZOE-Batterie

Seit Januar 2017 wird der neue ZOE verkauft. Reichweite in der Praxis 300 Kilometer.

 

Alles über den neuen ZOE ersehen Sie aus der offiziellen Webseite von Renault

Für Neulinge (Noch-nicht-Besitzer) die Beschreibung des Renault ZOE aus Wikipedia:

Die offizielle Vorstellung des ZOE (Q210) erfolgte am 18. März 2013 in Paris, in der Woche darauf begann Renault in Frankreich mit der Auslieferung. Zu dieser Zeit konnten auch in Deutschland und Österreich Kaufverträge für den ZOE abgeschlossen werden, die Auslieferung erfolgte hier ab Juni 2013. Im Fahrzeugpreis ist der Akkumulator in Deutschland nicht enthalten, er muss für einen von der Fahrleistung und Laufzeit abhängigen Betrag gemietet werden. In anderen Ländern ist das Fahrzeug auch mit Kaufbatterie erhältlich. Zum Frühjahr 2015 wurde die ZOE-Version R240 vorgestellt, dessen Motor-Antriebsstrang von Renault entwickelt und gefertigt wird. Im Vergleich zur Vorversion Q210, dessen Antriebsstrang vom Zulieferer Continental stammt, unterstützt das neue Ladesystem Schnellaufladungen am Drehstrom-Wechselstromnetz bis maximal 22 kW und hat im NEFZ 30 km mehr Reichweite.

Der ZOE verfügt über einen 65 kW starken Elektromotor und erreicht eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Die Reichweite der Baureihe Q210 mit 22-kWh-Akku betrug 210 km (NEFZ), die praxisnahe Reichweite lag dabei zwischen 100 und 150 km.[5] Die Reichweite der Baureihe R240 beträgt 240 km (NEFZ). Seit Januar 2017 beträgt die NEFZ-homologierte[6] Reichweite des seitdem erhältlichen 41-kWh-Akkus 400 km.[7] Renault selbst gibt daneben effektive 300 km unter Praxisbedingungen auf seiner Verkaufshomepage an.[6] Testberichte zeigen ebenfalls, dass selbst unter extremen Bedingungen wie winterliche Außentemperatur, eingeschaltete Heizung, Licht und weitere Geräte, Autobahnfahrt, Bergauffahrt usw. eine tatsächlich gefahrene Reichweite von fast 300 km möglich ist

 

Die Geschichte des Zoe finden Sie bei Wikipedia >>hier

 

Gemäss Renault-Webseite sind die Preise:

Fr. 21'900 (22 kWh) bis  31'100 (41 kWh). Batteriemiete von Fr. 79 - 139 monatlich. Kauf mit Batterie Fr. 31'900 - Fr. 41'100