ZOE-Info


CCS-Laden mit dem neuen ZOE

Der neue ZOE, der aktuell bestellt werden kann, verfügt optional neben vielen anderen Neuerungen über die Möglichkeit, Gleichstrom (DC) zu laden. CCS = Combined Charging System (kombiniertes Ladesystem) ist ein internationaler Ladestandard für Elektrofahrzeuge. CCS ist in der Lage, mit seinem standardisierten Steckersystem sowohl Gleichstrom- als auch Wechselstromladeverfahren zu realisieren. Das europäische CCS basiert dabei auf der Typ-2-Fahrzeugkupplung, die mit zwei zusätzlichen Gleichstrom-Steckerpolen erweitert worden ist und als „Combo 2“ bezeichnet wird. Grundsätzlich lassen sich mit CCS ausgerüstete Fahrzeuge über Typ-2- und Combo-2-Fahrzeugkupplungen aufladen. Von den eigentlich 5 + 2 Kontakten des Typ 2 werden beim CCS-Gleichstromladen mit dem Combo 2 nur die drei Erdungs- und Signalkontakte genutzt. Der Laststrom fliesst über die beiden zusätzlichen Gleichstromkontakte. Beim CCS ist das Ladegerät für Gleichstrom extern in der Ladesäule eingebaut. Im Fahrzeug ist – je nach Hersteller – oft nur ein Bordlader geringer Leistung (gewichtsparendes einphasiges AC-Notladegerät) eingebaut. Combo 2 kann mit bis zu 500 Volt Gleichspannung laden, (derzeit meist 400 V), eine Erweiterung bis 800 V ist geplant. Um laden zu können, ist eine spezielle Combo-2-Schnellladestation erforderlich. Diese reagiert auf Signale der Fahrzeug-Steuereinheit mit welcher Spannung und DC-Stromstärke sie maximal laden darf. Beim Gleichstromladen wird Gleichstrom aus der Ladesäule direkt in den Fahrzeugakku eingespeist. An der Ladesäule ist ein Ladekabel für Gleichstrom mit dem richtigen Stecker fest angebaut. ZOE-Fahrer müssen also weder ein Gleichstromkabel mitführen noch einen Adapter benützen. Beim Wechselstromladen wird das im Auto eingebaute Ladegerät (Wechselrichter) benutzt, um den Dreiphasenwechselstrom aus dem Stromverteilnetz in Gleichstrom umzuwandeln. Das dauert dann allerdings wegen der geringeren Leistung wesentlich länger. Renault gibt für den Z.E.40 die Ladezeiten auf Ihrer Webseite an. Bei einem 50kW-Schnellader Gleichstrom soll in 30 Minuten 150 km Reichweite geladen werden können.

Gleichstromladestationen sind naturgemäss teuer und machen keinen Sinn, um zu Hause als Wallbox schneller laden zu können. Ein mobiler 10kW-Lader kostet mindestens CHF 5'000, feste Ladestationen über CHF 10'000.

Fahrzeugstecker für Typ 2 (einphasige AC-Ladung) und CCS--Gleichstromladung als combo-2-Inlet

Combo 2 Gleichstrom-Fahrzeugkupplung



Renault verdoppelt im ersten Halbjahr 2019 den Verkauf von Elektrofahrzeugen in der Schweiz

Mit 774 ZOE, 110 Kangoo Z.E. und 10 Master Z.E. meldet Renault in der Schweiz für das erste Halbjahr 2019 einen neuen Verkaufsrekord bei den Elektrofahrzeugen. Kumuliert sind das mehr als doppelt so viele wie im ersten Semester des Vorjahres. Und es dürfte so weitergehen. Ab September öffnet Renault die Bestellbücher für den Neuen ZOE mit einem deutlichen Plus an Leistung, Komfort, Ausstattung und Reichweite. Hinzu kommen der beschleunigte Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladestationen, wie auch zusätzliche Prämien und Förderprogramme, wie sie im Juni 2019 beispielsweise im Tessin eingeführt wurden


Zusatzkleber für Elektromobile

Unser Mitglied Hugo Müller hat sich einen Kleber für die Heckscheibe machen lassen, der darauf hinweist, dass das Auto vollelektrisch ist. Das ist insbesondere nützlich, wenn man am Lichtsignal all die "Verbrenner"-Schnecken stehen lässt und sie dann von hinten verstehen, wieso Benzin und Diesel heue einfach nicht mehr zeitgemäss sind....

Man kann die Vorlage hier herunterladen

Nach wie vor freuen wir uns, wenn unsere Mitglieder den ZOE-Club-Kleber bestellen. Er ist über Kontakt an die Club-Adresse erhältlich. Die Montage kann man vom Fachmann günstig machen lassen.


Erstmals eine Preisangabe für den neuen ZOE

Das französische Autoportal L’argus berichtet, einen bisher unbekannten Kalender mit Details zu der Modellplanung von Renault vorliegen zu haben.

Der von L’argus veröffentlichte Kalender zeigt, dass die neue Generation des ZOE ab diesem Jahr zum Grundpreis von 21.900 Euro zuzüglich monatlicher Batteriemiete angeboten werden soll. Dies entspricht genau dem schon für den aktuellen 41 kW ZOE verlangten Preis. Das wäre doch ziemlich erstaunlich und nur mit dem schärfer werdenden Preiskampf im E-Mobilsektor erklärbar. Das neue Modell bietet doch einen ganzen Strauss von Neuerungen und insbesondere in der elektronischen Bedienung einen Sprung vorwärts.

Der aktuelle ZOE 41 kW wird in Deutschland ab 21'900 bis 29'150 angeboten (immer mit Batteriemiete). In der Schweiz geht man von Fr. 25'650 als Grundpreis aus. Kommen eine "Swiss Prämie" von Fr. 2'000 und eine "Lagerprämie" von Fr. 2'200 in Abzug, kommt man auf Fr. 21'450 für die billigste Ausstattung. Die teuerste wäre dementsprechend mit den Prämien Fr. 24'950.-

Dies alles ohne Gewähr, da z.B. der Kanton Thurgau eine kantonale Prämie von Fr. 4'000 gutschreibt und die Händler ihrerseits Rabatte geben können. Gewährt werden dem Vernehmen nach unter Spezialkonditionen Flottenrabatte von z.B. 3%.


Anhängerkupplung für Velos beim ZOE erlaubt. Hier die Anleitung.

Eine Anhängerkupplung für Veloträger wird vom Strassenverkehrsamt beim ZOE erlaubt. Die Anhängevorrichtung muss durch einen Garagisten, am besten eine Renault Vertretung, montiert und beim jeweiligen Strassenverkehrsamt vorgeführt werden. Am besten macht dies der Garagist.selber. Renault Suisse bietet diesen Service nicht und die Renault-Händler sind bis jetzt nicht in der Lage, den Service zu bieten. Wir haben deshalb mit der Transit-Garage in Goldau, die den ersten Träger montiert und erfolgreich vorgeführt hat, eine Abmachung treffen können. Sie fixiert das Vorgehen im einzelnen. Der Veloträger selbst muss nicht vorgeführt werden, nur die Anhängerkupplung. An der Anhängevorrichtung kann jeder geeignete Veloträger montiert werden. Alle haben zwei Schlusslichter sowie Blinker und den passenden Stecker für die Kupplung.

Ganz wichtig: Mit dieser Anhängerkupplung dürfen keine Anhänger gezogen werden, es darf nur ein Veloträger montiert werden. Man sollte richtigerweise deshalb von einer Veloträger-Kupplung sprechen. Der Veloträger hat ein zulässiges Höchstgewicht, allenfalls können damit nicht mehrere schwere E-Bikes transportiert werde.Die Transit-Garage AG in Goldau offeriert die Montage mit Vorführung zu einem festen Preis. Das Auto muss dafür einen Tag in die Werkstatt. Ein Ersatzauto kann für Fr. 50.-- gemietet werden.

Hier die Anleitung des ZOE-Clubs für Mitglieder und Interessenten, wie im Detail vorgegangen werden muss .

Es gibt die Kupplung neu auch abnehmbar, sodass die schöne Hinterseite des ZOE nicht verunstaltet wird. Möglich bei Garage Hutter Riedbach. http://www.hutterauto.ch/betriebe/riedbach/news


Der neue Renault ZOE: mehr Reichweite, neue Technik, markanteres Design und neuer Innenraum

Überraschend früh hat Renault bereits den neuen ZOE vorgestellt, den man erst im Herbst erwartet hatte. Und erfreulicherweise werden fast alle Wünsche der bisherigen ZOE-Freunde erfüllt: Mehr Reichweite, moderne Elektronik auf grossem Bildschirm, Gleichstromladen in eine grössere Batterie und vieles mehr. Nicht geändert wird das Äussere: Bis auf die Lichter vorne und hinten bemerkt man kaum etwas von neuem Design. Das bedeutet auch, dass Innen- wie Aussenmasse unverändert geblieben sind. Selbstverständlich sind weder Bestelldatum, Liefertermin noch Preis bekannt, aber man darf sich immerhin schon einmal freuen. Und im ZOE-Club werden also demnächst drei Generationen von ZOE mit unterschiedlichen Eigenschaften zu sehen sein.

Die Vorstellung des neuen ZOE kann man in einem ausführlichen Beitrag in den Elektroauto-News finden. Und hier die offiziellen Presseinformationen von Renault.


ZOE als autonomes Taxi

Renault ist intensiv am Testen des autonomen Fahrens. Das geschieht zur Zeit mit einem Konzeptauto namens EZ-Pod  mit Varianten als EZ-GO, als EZ-PRO oder EZ-Ultimo. Wie Herbie Schmidt in der NZZ vom 31.5.2019 berichtet, konnten Journalisten Prototypen des EZ-Pods besichtigen, der bereits ohne Lenkrad und Pedale auskommt.

Zweites Projekt ist das autonome Taxi. Über Smartphone konnte man auf dem Testgelände ein autonomes Taxi rufen, das dereinst ohne Fahrer herumfahren soll. Dafür wurde ein ZOE umgebaut (siehe Bild), dessen augenfälligstes Merkmal die hochklappbaren Türen sind. Im Testgelände bei Paris rollen drei ZOE-Cabs herum und "lernen" das autonome Fahren. Dereinst - da ist man überzeugt - werden solche Taxis per Handy gerufen führerlos zum Kunden fahren und ihn an den gewünschten Ort transportieren. Der Verzicht auf den Fahrer wird das Ganze auf jeden Fall auch deutlich billiger machen. Und es zeichnet sich ab, dass das alles schneller kommt, als man vor ein paar Jahren noch gedacht hat.


Renault verlängert erneut seine deutschlandweite Diesel-Umtauschprämie

Wer als Privatkunde seinen alten Diesel-Pkw mit der Abgasnorm Euro 1, 2, 3, 4 oder 5 beim Kauf eines neuen Renault in Zahlung gibt, erhält bei teilnehmenden Partnern des französischen Autobauers bis zu 10.000 Euro Umtauschprämie für das Neufahrzeug. Die Umtauschprämie gilt für Kunden in ganz Deutschland.

Das Wechselangebot erhalten Altdiesel-Fahrer aller Marken, die bis zum 30. Juni 2019 einen Neuwagenkaufvertrag für einen Renault-Pkw unterschreiben. Voraussetzung ist, dass der alte Diesel-Pkw mindestens sechs Monate auf den Besitzer zugelassen ist. Die Prämie richtet sich nach dem Wert des Neufahrzeugs und gilt weiter auch beim Kauf des Elektroauto-Kleinwagen Renault ZOE.

Für den ZOE erhält der Käufer zusätzlich zu Renaults „Elektrobonus“ in Höhe von 5000 Euro eine Diesel-Umtauschprämie von 3000 Euro. Unter Berücksichtigung beider Prämien ist der ZOE also weiter ab 13.900 Euro erhältlich, hinzu kommen eine Batteriemiete von monatlich mindestens 59 Euro.

(aus "ecomento.de" vom 2.5.2019)


Die"Z.E.Pass" App wird auf Ende Mai 2019 durch die "ChargeMyZE" App ersetzt.

Inhaber der bisherigen App werden durch ein Mail der Robert Bosch GmbH über den Wechsel informiert. Man wird eingeladen, die neue App herunterzuladen. Mit dem Klick auf einen Link im Mail wird die Übertragung der Daten auf die neue App gemacht. Übertragen werden der bisherige Nutzername und das gewählte Passwort. Auch die Favoritenliste wird übertragen. Die Z.E.-Ladekarte kann wie bisher weiterbenutzt werden, also bitte nicht fortwerfen. 


20'000 ZOE in Deutschland verkauft

Renault hat in Deutschland mittlerweile über 20.000 Einheiten des Elektroauto-Kleinwagen ZOE verkauft. Gestartet ist die Baureihe im Jahr 2012. Im März zählten die Franzosen für den ZOE hierzulande mehr als 1100 Neuzulassungen. Die Stromer-Verkäufe der Franzosen nahmen zuletzt deutlich zu.

Im ersten Quartal 2019 konnte Renault seine Elektro-Zulassungen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppeln. Von Januar bis März stiegen die Verkäufe der Modelle ZOE, Kangoo Z.E. und Master Z.E. um 101,1 Prozent auf 2930 Einheiten, teilte das Unternehmen mit.

Die Zulassungen des ZOE legten im ersten Quartal auf 2717 Einheiten zu (+109,5 %). Der Elektro-Marktanteil des Fünftürers liegt damit laut Renault derzeit bei 17,1 Prozent. Vom kompakten Elektro-Transporter Kangoo Z.E. wurden zwischen Januar und März insgesamt 206 Einheiten zugelassen (+28,8 %). Der neue, große Elektro-Transporter Master Z.E. verzeichnet im ersten Quartal 7 Neuzulassungen. Hinzu kommen 85 Verkäufe des als Quad eingestuften Twizy.

(aus ecomento.de 16.4.2019)


ZOE erhält einen Kollegen

Mit dem neuen Renault City K-ZE präsentiert die Renault Gruppe an der Auto Shanghai ihr erstes rein elektrisches Fahrzeug im A-Segment. Der batteriebetriebene City-SUV spielt eine Schlüsselrolle bei den Wachstumsplänen des Konzerns auf dem dynamischen chinesischen Markt. Bis 2022 will die Renault Gruppe dort neun Pkw-Modelle fertigen, davon drei mit Elektroantrieb.

Verkaufsstart für den zu 100 Prozent elektrische City-Car in China wird noch in diesem Jahr sein.

Der City K-ZE ist ist  das sechste Elektromodell der Renault Gruppe. Das Fahrzeug wurde in nur sechs Monaten nach der Präsentation der Studie an der Mondial de l’Auto in Paris im Oktober 2018 zur Serienreife gebracht. Die Fertigung des neuen Renault City K-ZE erfolgt nach strengen europäischen Qualitätsmassstäben. Der Renault City K-ZE verfügt über zwei Lade-Modi und kann an öffentlichen Ladestationen ebenso geladen werden wie über den Haushaltsstrom. Im Schnellladebetrieb lässt sich die Batterie in nur 50 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität laden. Im langsamen Lademodus dauert es vier Stunden, bis der Akku vollgeladen ist.

Lesen Sie hier weiter

Es ist nicht bekannt, wann und ob das neue Modell in Europa oder der Schweiz verfügbar sein wird.


Fazit Automarkt 2018: 21'591 Zulassungen für alternative Antriebe

Noch nie sind in einem Jahr so viele neue Personenwagen mit alternativen Antrieben auf unsere Strassen gekommen wie 2018. Im Vergleich zum Vorjahr ist ihre Zahl um rund 23 Prozent markant gestiegen. Der Anteil von Elektro-, Hybrid-, CNG- und Wasserstoffahrzeugen am Gesamtmarkt betrug 7,2 Prozent. Fast die Hälfte der Alternativ-Immatrikulationen entfiel auf Elektroautos und Plug-in-Hybride, ihr Marktanteil lag bei 3,2 Prozent. 


Tausende frühe Renault ZOE Z.E. 40 haben offenbar Batterie-Probleme

Der Renault ZOE ist seit Jahren das beliebteste Elektroauto in Deutschland, auch europaweit verkauft sich der Kleinwagen sehr gut. Die Technik der Baureihe wurde über die Jahre immer wieder verbessert, Änderungen an der Batterie haben dabei offenbar in vielen Fällen zu Problemen geführt.Auf den Markt kam der ZOE mit einer 21-kWh-Batterie und zunächst 210, dann 240 Kilometern Reichweite nach NEFZ-Norm. 2016 wurde ein Energiespeicher mit 40 kWh Kapazität eingeführt, der die Reichweite auf 400 Kilometer erhöhte. Um dies zu erreichen, hat Renault mehr Batteriezellen in das bestehende Gehäuse gepackt. Das hat dem Handelsblatt-Ableger Edison zufolge zu technischen Störungen geführt.Laut einer Unternehmenssprecherin ist die Batterie-Problematik inzwischen behoben, Neufahrzeuge also nicht mehr betroffen. Bei älteren ZOE kann es jedoch zu Warnmeldungen oder einem Ausfall der Rekuperation von Energie über die Bremsen kommen. Im schlechtesten Fall lässt sich die Batterie nicht mehr aufladen, berichten ZOE-Käufer. Ebenfalls ärgerlich: Kunden, die sich für die Batteriemiete entschieden haben, wurden die monatlichen Beträge während der Reparatur weiter abgebucht.

Nach dem Bericht von Edison waren bisher rund 7600 europäische ZOE-Besitzer von Problemen aufgrund dichter gepackter Batteriezellen betroffen. Da die Stromer nicht in Deutschland, sondern direkt in Frankreich repariert werden müssen, fallen mitunter lange Wartezeiten an. “Die Reparaturzeit beträgt 70 bis 90 Tage, einschließlich aller Prüfungen”, teilte Renault Deutschland dem Magazin mit. Anders als in Foren spekuliert, werde dabei aber nicht das komplette Batteriepaket getauscht.

(aus:ecomento.de 27.3.2019)


Grüne Lüge oder grüne Lösung?

In einem interessanten Blickartikel wird recht neutral die aktuelle Diskussion aufgearbeitet, ob Elektromobile wirklich "grüner" alsVerbrenner seien. Dabei wird den Elektromobilen hauptsächlich "vorgeworfen", die Batterieherstellung sei umweschädlich und mache den Vorteil beim Energieverbrauch gegenüber den Verbrennern wett.

Dabei kommt im Faktencheck der Ökobilanzen über den ganze Lebenszyklus das Elektromobil zu klar besseren Werten und das selbst bei einem relativ "dreckigen" Strommix wie in Deutschland. Das liegt hautptsächlich daran, dass der Wirkungsgrad beim Elektromobil 90 - 95% beträgt, beim Verbrenner bloss 35 - 45%.

Lesen Sie hier den Artikel.


Der ZOE ist jetzt auch ein Fahrschulauto

Wer in der Schweiz die Fahrprüfung mit einem Auto mit Automatikantrieb macht, darf seit Februar 2019 auch manuell geschaltete Fahrzeuge fahren. Damit wird es möglich, sowohl die Fahrschule wie auch die Fahrprüfung mit einem Elektrofahrzeug zu absolvieren.Die neusten Änderungen im Strassenverkehrsgesetz machen es möglich. Renault Suisse SA unterstützt und fördert diesen Trend mit einem Top-Angebot für Fahrschulen. So ist der Renault ZOE ab sofort mit einem ab Werk eingebauten, vorab kostenlosen Fahrschulpaket (TechPack) erhältlich. 

Das Thema Nummer 1 bei der Fahrschule heisst Sicherheit. Und diese beginnt damit, dass Fahrlehrerin und Fahrlehrer nicht permanent auf der Seite des Fahrschülers eingreifen müssen. Als Antwort darauf bietet Renault im ZOE ein einzigartiges, ab Werk eingebautes TechPack an, das nebst der doppelten versenkbaren Pedalerie und den erforderlichen Zusatzspiegeln auch eine Bedienkonsole auf der Beifahrerseite beinhaltet. Über diese lassen sich Licht, Blinker und Hupe auch von der Beifahrerseite bedienen. 

Diese als TechPack bezeichnete Ausführung bietet Renault Suisse den Schweizer Fahrschulen fertig eingebaut (ab Werk) im laufenden Jahr kostenlos an. Der Wert: über CHF 2‘500.- 


Kommt der ZOE II im September 2019?

Darf man den Informationen auf der Webseite von largus.fr Glauben schenken, wird der ZOE 2 im September 2019 vorgestellt. Die Informationen sagen, dass es äusserliche Modifikationen geben wird, aber keine wesentlichen Neuentwicklungen. Zu erwarten sind sicher Verbesserungen in Software, Bordcomputer, Lademöglichkeiten etc. Besonders interessiert sind ZOE-Fahrer natürlich, ob Gleichstromladen möglich sein wird, was kürzere Ladezeiten ermöglichen sollte. Die Reichweite wird mit 400 km angegeben, was dann wohl eine grössere Batterie in einer Grössenordnung von 50 - 60 kw erwarten liesse. Erste Bilder kursieren, die noch wenig Aufschlüsse über das neue Design zulassen. Bei Renaut Suisse gibt man sich bedeckt zu Spekulationen. Da schon dieses Jahr und sicher im 2020 die Konkurrenz mit sehr wettbewerbsfähigen Elektroautos auf den Markt kommt, ist Renault gefordert und wird diesen Fahrplan wohl einhallten wollen. Sonst könnte die Stellung als Marktleader in vielen Europäischen Ländern wanken. Insbesondere der Hyundai Kona präsentiert sich zur Zeit als ernstzunehmender Mitbewerber.


Mobile Ladegeräte als Alternative

 

Die meisten ZOE-Besitzer haben zu Hause oder am Arbeitsplatz eine fix installierte Wallbox zum Laden der Batterien. Öffentliche Ladestationen werden deshalb nur selten angefahren, insbesondere wenn die Reichweite des Autos 300 km oder mehr beträgt und man nicht ins Ausland fährt.

Gleichwohl gibt es ZOE-Besitzer, die - namentlich als Mieter - keinen eigenen Stromanschluss zur Verfügung haben. Für diese Besitzer kann sich die Anschaffung eines mobilen Ladegeräts empfehlen. Die Produktpalette für solche Geräte ist vorhanden und wird sich vermutlich noch vergrössern, wenn der Elektromobil-Boom der nächsten Jahre wirklich kommt. Als Beispiel diene das abgebildete Geräte "Juice Booster", das mit zahlreichen Adaptern ergänzt werden kann und somit zumindest in Europa fast überall angeschlossen werden kann. Die Anschaffungskosten sind allerdings beträchtlich und wenn man all die abgebildeten Adapter dazukaufen will, muss man mit rund CHF 1'500 - 2'000 rechnen. 


Lehrreiche Filme zur Elektromobilität.

Die NZZ hat 5 Serienfilme zur Elektromobilität aufs Netz gestellt. Sie sind kurz, knapp und leichtverständlich. Insbesondere die Folge 2 schafft Klarheit, wieso schon heute das Elektroauto in der Klimabilanz am besten abschneidet, entgegen der vielen Versuche der Kritiker, das zu bestreiten.

  • Elektroautos kommen schneller! Schneller als gedacht (Folge 1)
  • Elektroautos contra Diesel und Benziner (Folge 2)
  • Das Elektroauto in der Doppelfunktion (Folge 3)
  • Elektroautos für Stadtbewohner (Folge 4)
  • Brennstoffzelle contra Batteriepack (Folge 5)

Fahrzeugbestand in der Schweiz

  2000 2017 2018

 

Personenwagen

3'545'247 4'570'823 4'602'688
davon
Benzinfahrzeuge
3'402'309 3'127'023 3'114'726
davon
Dieselfahrzeuge
141'863 1'346'938 1'374'246
davon
Hybrid-Fahrzeuge (benzin-elektrisch, diesel-elektrisch)
0 67'661

 

79'737

davon
reine Elektrofahrzeuge
754 14'539 19'181
Durchschnittsalter
der Personenwagen (Jahre)
6,9 8,5 8,6

Erfolgsmeldung für den ZOE

Renault hat in Europa die Marke von 200‘000 verkauften Elektrofahrzeugen erreicht (seit Marktstart 2011 bis heute).

Seit vier Jahren ist die Marke in Europa ununterbrochen die Nummer eins im Segment Elektrofahrzeuge – jedes dritte immatrikulierte Fahrzeug mit Batteriebetrieb kam von Renault.

In der Schweiz verkaufte Renault seit 2012 rund 5‘500 Elektrofahrzeuge.

Der Renault ZOE ist das meistgekaufte Elektroauto der Schweiz 2018.

Bis 2022 will Renault seine E-Auto-Palette auf weltweit acht Modelle erweitern.


Alles zum Z.E. Pass

Z.E. Pass wird durch Bosch Mobility Solutions betrieben. Das heisst, Bosch handelt die Preise direkt mit den Anbietern aus. Z.E. Pass erleichtert das Finden und Nutzen internetfähiger Ladestationen in vielen Ländern Europas, unabhängig von der Region und dem Anbieter. Die Z.E. Pass Ladekarte ergänzt das Angebot. Damit wird das öffentliche Laden von Elektrofahrzeugen von Renault stark vereinfacht und das Fahren auch über weite Strecken wird komfortabler dank den verschiedenen Zusatzfunktionen (wie Karten- und Suchfunktion, Anzeigen der Verfügbarkeit, Preisübersicht je Ladestunde, vergünstigte Preise für registrierte Renault Fahrer und Bewertungsmöglichkeit der Ladestationen).

Letztlich aber sind die privaten Anbieter der Ladestationen in ihrer Preispolitik frei, das heisst, es kann vorkommen, dass einzelne Anbieter unterschiedliche Tarife anwenden (je nach Abo, Tageszeit, Kundenkarte, etc.) und somit teils günstigere Konditionen ermöglichen. Das Angebot einer regional übergreifenden Lösung bedeutet grösseren Administrations- und Wartungsaufwand, der über eine geringe Servicegebühr der App finanziert wird. Dafür profitiert der Kunde im Gegenzug von mehr Flexibilität, höherer Transparenz und einer Lösung mit gleichermassen hoher Qualität bequem aus einer Hand. Bosch Mobility Solutions ist zudem bestrebt, dieses Netz an Ladestationen weiter auszubauen und die ausgehandelten Tarife stets zu verbessern.

Der Z.E. Pass ist grundsätzlich unbeschränkt gültig, sprich die Karte läuft nicht ab. Wenn mit der Karte bei einer Ladestation ein Fehler auftritt, dann empfehlen wir folgendes Vorgehen:

  1. Neuer Versuch mittels Verwendung der kostenlosen Z.E. App. Falls die Fehlermeldung erneut auftreten sollte, kann in der App direkt ein Fehlerbericht an Bosch gesendet werden. Gut möglich, dass dann ein technischer Fehler an der Säule vorliegt.
  2. Wenn das Laden mit der App funktioniert, dann liegt der Fehler vermutlich an der RFID-Karte. In diesem Fall müsste der Kunde bei Bosch den Austausch der Karte beantragen
  3. In beiden Fällen steht jeweils der Kundendienst von Bosch Mobility Solutions rund um die Uhr unter +41 44 511 22 79 oder support@bosch-emobility.com zur Verfügung

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Z.E. Pass findet man hier 

Der Z.E. Pass ist gratis, sowohl als App wie als RFID-Karte.

Die weiteren elektronischen Informationen des Autos kosten allerdings, sei es nach dem ersten Jahr (Pack My Z.E. Connect), nach dem dritten Jahr (Pack My Z.E. Interactive) oder von Anfang an. Sehen Sie hier die entsprechende Preisliste.

Immer wieder erstaunt bis empört sind unsere Mitglieder darüber, dass die Fernbedienung der Klimaautomatik und des Batterieladevorgangs schon ab dem zweiten Jahr Fr. 99.-- kosten. Diese Funktion gehörte eigentlich zur guten Bedienbarkeit des Autos und sollte kein kostenpflichtiges Zubehör sein.


Verhaltener Zuwachs an "Stecker"-Autos

Das Autojahr 2018 hat eine weitere Zunahme an elektrischen und teilelektrischen Fahrzeugen mit sich gebracht (+7% gegenüber 2017). Der Marktanteil dieser Fahrzeuge beträgt neu 6.92%. Fast die Hälfte davon hat einen Stecker. Diese Entwicklung entspricht den Erwartungen, liegt aber unter dem europäischen Durchschnitt.

(Mitteilung von Swiss eMobility)


Renault will ZOE-Absatz verdoppeln

Gemäss einem Bericht von ecomento.de will Renault den ZOE-Absatz verdoppeln. Schon im Jahre 2018 hat die Firma den Absatz um 47 Prozent erhöht. 2019 will man in Deutschland 13'000 Autos verkaufen. 


Winterbetrieb beim E-Mobil

Im Winter sind die Batterien bis zu 30% weniger leistungsfähig. Die Kälte setzt ihnen beim Betrieb zu aber auch beim Laden. Den ganzen Artikel dazu können sie hier lesen.


Was mit dem ZOE nicht zulässig ist....

Der ZOE ist als Elektromobil ein besonderes Auto. Nicht alles, was ein Verbrenner leistet, kann vom ZOE erwartet werden. 

Hier eine Liste der Einschränkungen gemäss Betriebsanleitung des ZOE:

  • Kein Anhänger
  • Keine Dachlast
  • Kein Abschleppen eines anderen Autos

Das hat allerdings findige ZOE-Besitzer nicht daran gehindert, den ZOE gleichwohl genau so einzusetzen wie die Bilder zeigen. Es gibt auch Angebote im Internet für Fahrradträger und Anhängerkupplungen. Renault wird Haftungsansprüche ablehnen, wenn mit diesem "verbotenen" Zubehör ein Schaden entsteht. Ob die Zulassung beim Strassenverkehrsamt möglich ist, müsste abgeklärt werden.


Ratgeber Ladesysteme 

Swiss eMobility hat einen Ratgeber für die Installation von Ladesystemen für eFahrzeuge herausgegeben.

Das vorliegende Dokument enthält Empfehlungen für die Installation und Vorbereitung einer Ladeinfrastruktur für eFahrzeuge in Neu- und Umbauten.

Bei der Vorbereitung müssen die möglichen und wahrscheinlichen Anforderungen berücksichtigt werden, die künftig durch die Elektromobilität gestellt werden. Insbesondere werden Empfehlungen für die Vorbereitung von Ladepunkten für Automobile (M1) und Lieferwagen (N1), Motorräder, vierrädrige Leichtfahrzeuge und Elektrofahrräder (eBikes) vorgeschlagen.

Insbesondere sind die Empfehlungen in 7 Hauptkategorien gegliedert: Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser & Eigentumswohnanlagen, Garagen für Flotten, Parkplätze für Mitarbeiter, öffentliche Parkplätze & Parkhäuser, Kundenparkplätze und Autobahnraststätten.

Für jede Kategorie werden die Merkmale untersucht, durch die sich die Ladepunkte künftig unterscheiden werden.

Aus dieser Analyse sind die Empfehlungen für die jeweiligen Vorbereitungen hergeleitet. Mit dem Ziel, möglichst vielseitig nutzbare Lösungen für die Vorbereitungen vorzuschlagen, um alle künftigen Anforderungen abzudecken.


ZOE-Kleber anbringen

Unser Kleber hilft uns, neue Mitglieder zu finden. Hier können Sie ihn abholen.


Keine Lieferschwierigkeiten mehr!

Auf der Webseite von Renault stehen zur Zeit 75 Lagerfahrzeuge Marke ZOE zur Verfügung. Bei den meisten Fahrzeugen wird ein kumulierte Prämie von Fr. 3'650.-- angeboten. Somit kostet z.B. der ZOE R110 limited mit Rückfahrkamera rund Fr. 25'000. Für Besitzer eines ZOE der ersten Serie mit 21 kWh Kapazität gibt es jetzt die Möglichkeit - genügend Kleingeld vorausgesetzt - in kurzer Zeit ein Lagerfahrzeug zu erwerben, statt mit ungewissem Ausgang auf eine stärkere Batterie zu hoffen.


Die wichtigsten Fragen zur Elektromobilität

Im Publikum herrscht zum Thema der Elektromobilität noch grosse Unsicherheit. So wird der Elektromobilfahrer häufig gefragt:

  1. Wie weit komme ich mit einer Ladung?
  2. Wo kann man laden?
  3. Sind Elektromobilfahrzeuge tatsächlich umweltfreundlicher?
  4. Was passiert mit den alten Batterien?

Zu solchen Fragen hat Swiss eMobility auf Ihrer Webseite knappe und verständilche Antworten gegeben.


Renault erklärt sich zum Stopp von Batterie-Upgrades

Auf Nachfrage des ZOE-Clubs hat uns Renault folgende Erklärung zum Stop bei den Batterie-Upgrades zugesandt:

"In der Tat mussten wir feststellen, dass wir die nachgefragten Batterie-Mengen nicht im gewünschten Umfang beschaffen können. Grund dafür ist einerseits eine stark gestiegene Nachfrage, insbesondere auch in Asien, und andererseits auch teils Engpässe bei der Produktion. Die wenigen Hersteller solcher Batterien beschränken sich zurzeit auf den asiatischen Kontinent. Momentan ist die Situation bei einigen wenigen Swiss Edition Updates noch offen, bzw. hier ist aktuell mit langen Lieferzeiten bis Ende 2018 zu rechnen. Wir bedauern diese massive und nicht absehbare Verzögerung sehr und stehen natürlich in permanentem Austausch mit der Renault Zentrale und bemühen uns weiterhin, gemeinsam mit unseren Kollegen von RCI, um eine signifikante Verbesserung der Liefersituation."


Pollen- und andere Innenraum-Filter beim ZOE

Renault kennt für Ihre Autos drei Arten von Innenraum-Filtern: Pollenfilter, Aktivkohlefilter und Antiallergenfilter.

Beim ZOE sind ab erstem Modell bereits Aktivkohlefilter eingebaut worden, die zusätzlich zu Partikeln und Pollen auch Gerüche und schädliche Gase fernhalten. Die antiallergenen Filter halten zusätzlich Pilze, Bakterien und Allergene fern. Gleichwohl findet man im Ersatzteilhandel auch für den ZOE noch reine Pollenfilter.

Den Händlern wird empfohlen, die Kunden auf die Vorteile der Antiallergenfilter hinzuweisen.

Bei einer Renault Garage im Zürcher Oberland kostet der Aktivkohlefilter  CHF 48.--, der Antiallergenfilter CHF 61.--. Dazu kommt die Montage von Fr. 35.--.

Beim Jahresservice sollte dieser Filter gewechselt werden.

Hier findet man eine interne Renault-Unterlage dazu.


Die Angst vor der Null!

Elektromobilfahrer sind allgemein ja Optimisten. Sie sehen dank ihres Elektromobils die Zukunft der Erde und des Klimas positiv. Wenn das nur alle Verbrenner-Fahrer auch so sehen würden!

Aber eine Angst ist allen E-Mobil-Fahrern gemeinsam. Die Angst vor der ominösen Null auf dem Batteriestandsanzeiger. Erreicht man das Ziel kaum mehr, eine Ladestation oder gleich mehrere sind besetzt oder ausser Betrieb, und die Null nähert sich unbarmherzig. Was dann?

Dazu gibt es inzwischen einige praktische Erkenntnisse. 

So beschreibt z.B. ein Bericht in der "Frankfurter Allgemeine" vom 1.2.2017, was  mit dem ZOE passiert, wenn er die Null erreicht:

"Zuerst bewegt sich der ZOE noch einige Kilometer normal. Dann meldet er „Reduzierte Leistung“ und fährt höchstens 50 km/h schnell. Schließlich einige Kilometer mit 15 km/h, dann mit 6 km/h. Er kapituliert nach 28 (!) Kilometern hinter Normalnull an einer Fahrbahnschwelle. Das Licht bleibt an, die Anzeigen innen auch, weder Lenkung noch Bremse sind ausgefallen, es gibt dafür einen separaten Stromkreislauf. Man hätte ihn ohne Gefahr rechtzeitig abstellen können. Wir schieben ihn in die Werkstatt."


Achtung auf Versicherungsprozess bei Unfällen!

Bei Verbrennerfahrzeugen ist der Unfallablauf recht einfach: Das Fahrzeug wird in die nächste Garage, Markengarage oder Carosserie-Werkstatt abgeschleppt. Die Versicherung begutachtet den Schaden und zahlt.

Beim ZOE kommt komplizierend der Prozess des richtigen Umgangs mit beschädigten Batterien hinzu. Diese können nur in besonders zertifizierten Renault-Garagen ausgebaut, zur Reparatur entgegengenommen oder recycelt werden. Wird das Fahrzeug zuerst in die falsche Garage transportiert, muss ein zweiter Transport stattfinden, der allenfalls zu Lasten des ZOE-Besitzers geht. 


Ein zweites Leben für die ZOE-Batterien

Was passiert eigentlich mit den Batterien des ZOE, wenn sie am Ende ihres ZOE-Lebenszyklus (8 - 10 Jahre) sind?

Sie werden entweder rezykliert oder erhalten eine neue Funktion als Batteriespeicher. Die Groupe Renault hat mit der englischen Firma "Connected Energy" zwei Schnell-Ladestationen  mit Energiespeichern aus alten Batterien ausgerüstet (siehe Bild). Mit dem System, E-STOR genannt, will Renault ihre globale Strategie der Energiespeicherung voranbringen.Die Idee ist es, auch Ladestationen ohne direkten Netzanschluss betreiben zu können. Damit wäre es möglich, ohne grössere Infrastruktur-Investitionen quasi überall Ladestationen aufzustellen. Vorstellbar wären damit auch mobile Ladestationen, die man für besondere Anlässe aufstellen und wieder abtransportieren könnte. Renault plant die Errichtung solcher Speicher-Ladestationen in Europa, wobei die Aufladung der Batterien auch über Photovoltaische Anlagen erfolgen kann.

Die Batterien mit dem "2. Leben" können auch als Speicher der Industrie oder Privaten zur Verfügung gestellt werden.

Einen Bericht darüber findet man hier.


Interview mit Eric Feunteun,

Direktor Elektrofahrzeug-Programm, Goupe Renault

 

Der Präsident des ZOE-Clubs, Bruno Landolt, konnte im Rahmen der Veranstaltungen um das Formula E-Rennen ein Exklusiv-Interview mit Eric Feunteun führen, worin es um die Weiterentwicklung des ZOE ging. 

Die wichtigsten Antworten des Elektromobil-Verantwortlichen waren:

Eric Feunteun (Mitte) mit Bruno Landolt

  • Die App Z.E.Services wird per Ende 2018 grundlegend erneuert.
  • Die App wird einfach und intuitiv zu bedienen sein
  • Man kann jede Minute den Ladezustand abfragen
  • Reiseplanung per App mit Übertrag an die Navigation ist in naher Zukunft zu erwarten.
  • Es wird nicht erlaubt sein, den Standort des ZOE via GPS festzustellen
  • Andere Entwicklungen sind denkbar aber noch nicht spruchreif.

Zum Batterie-Update lauten die Antworten:

  • Wie viele 41kWh-Batterien für die Schweiz 2018 zur Verfügung stehen ist noch offen. Verbaut wurden bis jetzt 27 Batterien, 25 Upgrades sind terminlich fixiert.
  • Wann die nächste Ausbaustufe der Batterien kommt, kann nicht kommuniziert werden
  • Die Upgrade-Möglichkeit wird es dannzumal nicht mehr geben

Zum CSS Combo DC Ladestecker:

  •  Der neue ZOE kann mit CSS Combo DC (Gleichstrom) mit maximal 50 KW aufgeladen werden. Die AC-Ladung via Typ 2 Stecker mit max. 22 kW wird weiterhin bestehen bleiben.
  • Ältere Fahrzeuge werden nicht nachgerüstet werden können.

Zu den elektronischen Fahr-Assistenzsystemen:

Die Systeme Fahrspurassistent, Distanzassistent ASCC, die automatische Notbremsfähigkeit und der Totwinkelassistent mit Rear-Cross-Traffic Alert werden mit unbestimmtem Datum eingeführt werden.

 Sie können das vollständige Interview hier nachlesen 

Herr Feunteun hat auch dem Blick ein Interview gegeben, das Sie hier nachlesen können.


Z.E. Pass mit differenzierter Tarifstruktur

Die Firma Bosch Software Innovations teilt den ZOE-Besitzern mit, dass der Z.E. Pass zum 24.4.2018 eine neue Tarifstruktur erhalten hat. Es gibt an den Ladestationen zukünftig unterschiedliche Preise, je nach Leistung. Die Servicegebühr wird von 0.50 Euro auf 0.20 Euro reduziert.Gleichzeitig werden die Nutzungsbedingungen für den Z.E. Pass geändert. Wer nicht einverstanden ist, wird gekündigt und der Account gelöscht. Hier weitere Informationen.

Offenbar sind diese Tarifänderungen ein aktuelles Vorgehen verschiedener Ladestationen-Anbieter. So reduziert z.B. MOVE Mobility AG die Preise für das Jahresabonnement von CHF 79 auf CHF 59. Das Preismodell wird auf 1.6.2018 auf einen zeitbasierten Tarif umgestellt. Das Preismodell zielt darauf ab, die Benutzer dazu zu bewegen, den Ladeplatz nach dem Ladevorgang rasch zu räumen. Sehen Sie hier den Brief von MOVE.


Präventivmassnahme für den ZOE

Renault hat gewisse ZOE-Halter per Brief aufgefordert, das Fahrzeug in die Vertrags-Werkstatt oder einen anderen offiziellen Renault-Betrieb zu bringen.

Begründung: 

  • Regelmässig überprüfen wir die Qualität unserer Produkte. In diesem Rahmen wurde festgestellt, dass bestimmte Fahrzeuge des Modells ZOE in der Parkposition Wählhebel auf "P" möglicherweise nicht ordnungsgemäss gesichert werden können. Die Parkbremse („Handbremse“) des Fahrzeugs ist aber weiterhin funktionsfähig und kann genutzt werden, um das Fahrzeug gegen Bewegung zu sichern. Als Präventivmassnahme umfasst diese Initiative den Austausch eines Gestänges.
  • Betroffene Kunden erhalten ein Einschreiben mit Rückschein mit der Aufforderung, ihr Fahrzeug zu einem Renault Z.E. Partner zu bringen. Die Massnahme nimmt weniger als einen Tag in Anspruch und die Kosten der Massnahme werden von Renault übernommen. Termine können ab sofort vereinbart werden, denn unsere Partnerbetriebe werden jeweils noch vor den Kunden informiert. 

Neues aus dem Hause Renault

Marc Utzinger, Kommunikationsattaché der Groupe Renault hat uns folgende Aktualitäten aus dem Hause Renault zugestellt:

 

  • Der neue Elektromotor R110 ist eine Eigenentwicklung von Renault und basiert auf dem bisherigen Aggregat R90. Vom Vorgänger übernimmt der fremderregte Drehstrom-Synchronmotor die hohe Energieeffizienz. Trotz des Leistungszuwachses benötigt der R110 keinen zusätzlichen Bauraum. Auch das Gewicht bleibt auf dem Niveau des bisherigen Antriebs. ZOE Fahrer profitieren deshalb unverändert von der voll alltagstauglichen Reichweite von 300 Kilometern, wie sie auch von den Ergebnissen des aktuellen Zertifizierungsverfahrens nach dem WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) bestätigt wird. Das neue Aggregat R110 leistet 80 kW/109 PS und übertrifft damit den Vorgänger R90 um 12 kW/17 PS. 
  • Dank der Extrapower absolviert der ZOE mit R110 Aggregat die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h zwei Sekunden schneller als bisher, was zum entspannten Fahren auf Autobahnen und Schnellstrassen beiträgt. Das am Standort Cléon gefertigte Triebwerk mobilisiert sein Maximaldrehmoment von 225 Nm bereits beim Anfahren. Mit der Einführung des neuen Aggregats sind Renault Elektromotoren jetzt in Varianten mit 44 kW/60 PS, 57 kW/76 PS, 68 kW/92 PS und 80 kW/109 PS verfügbar. Sie treiben Kangoo Z.E., ZOE und den neuen Elektrotransporter Master Z.E. an. Hinzu kommt der Smart Electric Drive des Kooperationspartners Daimler.
  • Als weiteres Novum für den ZOE erlaubt das serienmässige Touchscreen-Multimediasystem Renault R-LINK Evolution die Smartphone-Integration über Android. Damit können User beliebte mobile Apps von ihrem Endgerät schnell und intuitiv über die Bedienelemente des Fahrzeugs nutzen – per Sprachsteuerung, am Lenkrad oder über den Touchscreen. Musik- und Hörbuch-Streamingdienste wie Spotify und Audible gehören ebenso zum Portfolio wie Messaging Apps und Navigationsdienste mit Echtzeitverkehrsdaten.
  • Ebenfalls neu ist die Metalliclackierung in «Blueberry Purple». Die neue Sonderserie «Limited», welche die Ausstattung «Intens» ablöst, wird durch das «Blueberry Purple»-Paket ergänzt. Neben der gleichnamigen Aussenlackierung zeichnet dieses sich unter anderem durch die Dekorleiste am Instrumententräger sowie die Einfassungen von Lüftungsdüsen, Wählhebel und Lautsprechern in Mattviolett aus. Hinzu kommen schwarze Sitze mit violetten Dekorelementen.
  • Der ZOE mit dem R110 Aggregat ist in der Schweiz seit März 2018 bestellbar. Gleichzeitig verschwindet die „kleine Batterie“ aus dem Angebot.

Lesen Sie hier ein Interview mit Marc Utzinger, das er dem ZOE-Club (schriftlich) gegeben hat.

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Elektroautos nicht mehr teurer als Verbrenner

Die meisten Elektroautos kosten noch deutlich mehr als vergleichbare Verbrenner-Fahrzeuge. Renault geht davon aus, bei strombetriebenen Kleinwagen dank sinkender Batteriekosten in wenigen Jahren preislich mit Benzin- und Diesel-Fahrzeugen gleichziehen zu können.

Der Batteriepreis pro Kilowattstunde könnte  bei Elektroautos bis 2020 um 30 Prozent sinken. Bei Elektromotoren geht Renault dank zunehmender Synergien in der Fertigung von Kostensenkungen von um die 20 Prozent in den nächsten beiden Jahren aus. Hinzu kämen Einsparungen durch die neue Plattform-Strategie von Renault-Nissan-Mitsubishi. Durch die Allianz können die Entwicklungskosten im Elektrobereich um 40 Prozent  und die Fertigungskosten um 30 Prozent gesenkt werden.

Renault will in den nächsten vier Jahren 8 neue Batterie-Autos und 12 teilelektrische Hybridfahrzeuge auf den Markt bringen. Elektrische Autos von Renault, Nissan und Mitsubishi werden dabei künftig auf einer gemeinsamen, von Grund auf für den alternativen Antrieb konzipierten Plattform aufbauen. Ab 2020 ist eine komplett neue Familie von Elektromotoren und Batterien mit über 600 Kilometern Reichweite geplant.

(Aus: ecomento.de, 22.3.2018)


Eine ZOE-App für neugierige ZOE-Fahrer

Moderne Autos haben ein On-Board-Diagnose-System (OBD), das alle möglichen Fahrzeugwerte und -parameter ausgeben kann. Über eine standardisierte Buchse zum CAN-Bus können Diagnosegeräte angeschlossen werden; mit Adaptern auch Computer und sogar Handys. Mit einer entsprechenden App kann man dann diverse Informationen abrufen und anzeigen. Diese sind viel detaillierter als die Infos, die man normalerweise in den Fahrzeugdisplays zu sehen bekommt.

Aus diesem Grund können eigentlich nur die Geräte der Fahrzeughersteller die Informationen aus dem OBD-System auslesen und interpretieren.

Nun haben sich einige begabte Programmierer, selbst begeisterte ZOE-Fahrer, daran gemacht, die Informationen, die die OBD-Schnittstelle in Renaults Z.E.-Fahrzeugen ausgibt, zu analysieren.

Herausgekommen ist die App "CanZE", mit der man im ZOE eine weitere Informationsschicht erschliessen kann wie beispielsweise die aktuellen Ladeleistung, den Ladestand, die Zellspannung, die Akku-Temperatur?

Die CanZE-App gibt es für Android und iOS und man kann sie über die entsprechenden Stores herunterladen und installieren.

Damit die App CanZE Verbindung mit dem OBD aufnehmen kann, benötigt man einen Adapter, der an die OBD-Buchse im Fahrzeug angesteckt wird und der per Bluetooth (oder WiFi) mit Handys oder Tablets kommunizieren kann.

Die Information stammt aus dem Artikel "Yes we CanZE" auf der Blogseite von Stephan Hilchenbach.

Dort findet sich eine ausführliche Beschreibung der App und was man damit machen kann.


Abschleppen des ZOE - wie geht das richtig?

Gemäss der Bedienungsanleitung des ZOE Seite 5.19 darf man einen ZOE bei Strompanne und vollständig entladener Batterie wie jedes normale Auto abschleppen. Bei allen übrigen Pannen muss das Fahrzeug aber vollständig - mit allen 4 Rädern - aufgeladen werden, man darf es also nicht mit aufgebockten Vorderrädern abschleppen. Dies begründet Renault damit, dass diese Vorschrift  eine Sicherheitsmassnahme sei, weil der Kunde in allen anderen Pannenfällen oftmals nicht abschätzen könne, was der Grund der Panne sei. Mit dem Abschleppen auf einer Abschleppbühne wird verhindert, dass der allfällige Schaden noch grösser wird (Bsp. im Falle einer gebrochenen Radfeder, Aufhängung, etc.).

Daraus darf man aber sicher folgern, dass das Abschleppen mit aufgebockten Vorderrädern verantwortet werden kann, wenn sicher feststeht, dass dies den Schaden nicht vergrössert. Das sollte eigentlich ein offizieller Abschleppdienst abschätzen können und deshalb die Verantwortung für die Abschleppart übernehmen. Man riskiert aber damit, dass Renault bei Folgeschäden die Haftung ablehnen kann.


Renault will Kosten senken

Renault will sich beim ZOE in den kommenden Jahren darauf konzentrieren, die Kosten deutlich zu senken. Man möchte nicht mehr über den Kosten eines vergleichbaren Verbrenner-Fahrzeugs liegen.  Man versucht insbesondere mit der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi umfassende Synergien zwischen den Marken zu erreichen. 

In den nächsten vier Jahren will Renault 8 neue Batterie-Autos und 12 teilelektrische Hybridfahrzeuge auf den Markt bringen. Ab 2020 ist eine komplett neue Familie von Elektromotoren und Batterien mit über 600 Kilometern Reichweite geplant.


Der ZOE ist das "Grünste Auto der Schweiz"

An der "Auto-Oscar-Nacht" des Ringier-Verlags vom 9.12.2017 wurde der ZOE Z.E.40 von Renault von  einer Fachjury zum ökologisch besten (oder beliebtesten) Auto des Jahres gewählt , vor dem Opel Ampera und dem Audi A5 Sportback g-tron.

«Schweizer Auto des Jahres 2018» wurde der rein elektrische Opel Ampera-e. Er überzeugte die Fachjury mit guten Alltags- und Fahrqualitäten sowie über 500 Kilometer Reichweite.

Diese Wahl ist wohl ein Durchbruch für die Elektromobilität in der Schweiz. Gegen die vielen vielleicht schöneren, schnelleren, günstigeren oder auffallenderen Verbrenner-Autos bekannte sich die zwölfköpfige Fachjury erstmals für ein CO2 freies Automobil ohne Antrieb aus nicht erneuerbaren Rohstoffen. Von einer Jury, bestehend aus den Rennprofis Nico Müller (25), Marc Surer (66) und Rahel Frey (31) sowie Fachjournalisten, die bisher nicht durch ihre Affinität zum Elektroantrieb bekannt waren, gewürdigt zu werden ist  ein ermutigendes Zeichen.


Aufgepasst bei der Batteriemiete

Der Käufer eines ZOE unterzeichnet bei der Option "Batteriemiete" einen Vertrag mit RCI Finance SA, Urdorf, der einige wichtige Bestimmungen enthält, die man beim Kauf gerne überliest und sich damit nicht Rechenschaft gibt, was eigentlich bei einer Beschädigung der Batterie für Folgen für den ZOE-Besitzer entstehen.

Gemäss Art. 9.3 dieses Mietvertrages gilt: 

"Im Falle eines Schadens mit Ausserverkehrsetzung des Fahrzeugs, der nicht den Totalschaden oder Verlust der Batterie zur Folge hat, muss der Mieter auf seine Kosten oder von seinem Versicherer den Ausbau, die Instandsetzung und die Rückgabe der Batterie vornehmen lassen."

 

Das kann dann gut und gern Fr. 4'000.-- kosten, weil insbesondere der Rücktransport der Batterien nach Frankreich gewaltig ins Geld geht.

Weiter steht in Artikel 8, dass die Batterien (auch im Fall der Miete) versichert werden müssen. Bei der Vollkasko-Versicherung des ZOE sollte man also nicht nur den Preis des Wagens plus Zubehör berücksichtigen, sondern auch die Batterien (zirka 8'700 Fr.):

"Der Mieter verpflichtet sich, eine den Batteriewert deckende Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung (inklusive Diebstahl) mit einem Selbstbehalt von CHF 1'000.- abzuschliessen."

Der Versicherungswert ist aus dem Mietvertrag ersichtlich und entspricht nicht einem allfälligen Kaufwert. Der Mieter ist dementsprechend verpflichtet, den Versicherer seines Fahrzeugs über den Abschluss des Batteriemietvertrags zu informieren und bei ihm einen Zusatz abzuschliessen:

  • für seine Haftpflicht
  • für Schäden am Fahrzeug und an der Batterie;
  • für Diebstahl und Brand;
  • für Konsequenzen von klimatischen Ereignissen und Naturkatastrophen 

Der Mieter muss daher auf erste Aufforderung der Vermieterin:

  • die Zahlung der Prämien belegen,
  • eine Versicherungsbescheinigung für das Elektrofahrzeug, in das die Batterie eingebaut ist, vorweisen 
  • oder eine separate Versicherung für die Batterie vorlegen.

Im Falle von Totalschaden oder Diebstahl, die die Batterie betreffen, tritt der Mieter sämtliche Ansprüche gegen die Versicherung an die Vermieterin ab und verpflichtet sich, eine entsprechende Abtretungsklausel in der von ihm gezeichneten Versicherungspolice anzubringen. Die Vollkaskoversicherung muss für die gesamte Dauer der Batteriemiete beibehalten werden.

 

Wir empfehlen allen ZOE-Besitzern, diese Verpflichtung zu beachten. Ein Mitglied hat diesbezüglich schon unangenehme Erfahrungen machen müssen.

Lesen Sie hier den Mietvertrag von RCI Finance zur ZOE-Batterie


Testberichte

Es gibt schon viele Testberichte über den ZOE. 

Ein Beispiel finden Sie hier


Für Neulinge (Noch-nicht-Besitzer) die Beschreibung des Renault ZOE aus Wikipedia:

Die offizielle Vorstellung des ZOE (Q210) erfolgte am 18. März 2013 in Paris, in der Woche darauf begann Renault in Frankreich mit der Auslieferung. Zu dieser Zeit konnten auch in Deutschland und Österreich Kaufverträge für den ZOE abgeschlossen werden, die Auslieferung erfolgte hier ab Juni 2013. Im Fahrzeugpreis ist der Akkumulator in Deutschland nicht enthalten, er muss für einen von der Fahrleistung und Laufzeit abhängigen Betrag gemietet werden. In anderen Ländern ist das Fahrzeug auch mit Kaufbatterie erhältlich. Zum Frühjahr 2015 wurde die ZOE-Version R240 vorgestellt, dessen Motor-Antriebsstrang von Renault entwickelt und gefertigt wird. Im Vergleich zur Vorversion Q210, dessen Antriebsstrang vom Zulieferer Continental stammt, unterstützt das neue Ladesystem Schnellaufladungen am Drehstrom-Wechselstromnetz bis maximal 22 kW und hat im NEFZ 30 km mehr Reichweite.

Der ZOE verfügt über einen 65 kW starken Elektromotor und erreicht eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Die Reichweite der Baureihe Q210 mit 22-kWh-Akku betrug 210 km (NEFZ), die praxisnahe Reichweite lag dabei zwischen 100 und 150 km.[5] Die Reichweite der Baureihe R240 beträgt 240 km (NEFZ). Seit Januar 2017 beträgt die NEFZ-homologierte[6] Reichweite des seitdem erhältlichen 41-kWh-Akkus 400 km.[7] Renault selbst gibt daneben effektive 300 km unter Praxisbedingungen auf seiner Verkaufshomepage an.[6] Testberichte zeigen ebenfalls, dass selbst unter extremen Bedingungen wie winterliche Außentemperatur, eingeschaltete Heizung, Licht und weitere Geräte, Autobahnfahrt, Bergauffahrt usw. eine tatsächlich gefahrene Reichweite von fast 300 km möglich ist

 

Die Geschichte des Zoe finden Sie bei Wikipedia >>hier

 

Gemäss Renault-Webseite sind die Preise:

Fr. 21'900 (22 kWh) bis  31'100 (41 kWh). Batteriemiete von Fr. 79 - 139 monatlich. Kauf mit Batterie Fr. 31'900 - Fr. 41'100